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Immobilienpreise in Gießen 2021

2.475 - 3.872 €/m²

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Verkaufspreis-Entwicklung in Gießen

3 Monate

+2,19 %

6 Monate

+4,43 %

1 Jahr

+8,46 %

€/m²


Informationen zu den Immobilienpreisen in Gießen

  • Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Gießen beträgt 2.767 Euro pro Quadratmeter, dabei liegt der höchste Preis pro Quadratmeter bei 3.679 Euro und der niedrigste Quadratmeterpreis bei 2.112 Euro.

  • Wer in Gießen ein Haus mietet, zahlt einen durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 7,25 Euro. Während der höchste Mietpreis 10,09 Euro pro Quadratmeter beträgt, liegt der niedrigste Quadratmeterpreis bei Häusern zur Miete bei 5,40 Euro.

  • Der Kaufpreis von Wohnungen in Gießen beträgt im Durchschnitt 3.198 Euro pro Quadratmeter. Die teuersten Eigentumswohnungen erzielen einen Quadratmeterpreis von 3.872 Euro, die günstigsten Wohnungen hingegen einen Kaufpreis von 2.475 Euro pro Quadratmeter.

  • In Gießen werden Wohnungen zu einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 7,96 Euro vermietet. Die Preisspanne der Mietwohnungen reicht vom niedrigsten Mietpreis von 6,44 Euro pro Quadratmeter zum höchsten Quadratmeterpreis von 9,60 Euro.


403

Häuser zum Verkauf (2021)

348

Wohnungen zum Verkauf (2021)


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Matthias Klauser

Leiter Maklervertrieb


Über Gießen

Gießen ist eine Universitätsstadt und Oberzentrum an der Lahn in Hessen. Die Stadt hat aufgrund ihrer Bildungseinrichtungen, des Universitätsklinikums, eines breiten kulturellen Angebots und nicht zuletzt als Verwaltungszentrum überregionale Bedeutung. Sie lockt mit ihren Museen, aber auch als Einkaufsstadt mit einer großzügigen Fußgängerzone, dem Seltersweg und der "Galerie Neustädter Tor" jährlich viele hunderttausend Bewohner des Umlands in ihr Stadtzentrum. Das Gießener Stadtgebiet liegt eingebettet in die hügelige Landschaft Mittelhessens. Dessen idyllische Wälder und Flusstäler bieten vielfältige Naherholungsmöglichkeiten, unweit der Innenstadt lädt zum Beispiel die “Wieseckaue” mit dem Schwanenteich zu Spaziergängen im Grünen ein.

Gießen erfreut sich eines regen Wirtschaftswachstums und gehört zu den aufstrebenden Mittelzentren der Bundesrepublik. Auch die Bevölkerungszahl ist in den letzten Jahrzehnten auf heute rund 90.000 gestiegen. Die Studenten der Justus-Liebig-Universität machen Gießen zu einer vergleichsweise jungen Stadt mit einem Altersdurchschnitt von 39 Jahren. Besonders das Stadtzentrum Gießens musste im zweiten Weltkrieg schwere Verluste im Baubestand hinnehmen. Der Großteil der Immobilien sind Einfamilien- und Reihenhäuser aus den 50er und 60er Jahren, vereinzelt finden sich auch Villen aus der Zeit um die Jahrhundertwende. Die hohe Nachfrage nach Wohnimmobilien führte zuletzt zu einer regen Bautätigkeit in Wohnsiedlungen und Gewerbegebieten. Zu den aktivsten Neubauvierteln gehört das Quartier Schlangenzahl, das von vielen jungen Familien bewohnt wird und eine vielgestaltige Bebauung aufweist.

Neben der Innenstadt gliedert sich Gießen in zehn Stadtteile, in welchen sich wiederum einzelne Wohnstandorte hervortun. In der Nordstadt liegt das Blumenviertel, eine Wohnsiedlung aus den 50er Jahren mit über 170 kleinen, zweigeschossigen Reihenhäusern und Gartengrundstücken, in denen heute viele Senioren wohnen. Unweit westlich am Schwanenteich hat sich im gleichen Zeitraum ein Quartier mit freistehenden, größeren Einfamilienhäusern entwickelt. Auch das Viertel Am Alten Friedhof südlich der Innenstadt wartet mit sehr guten Wohnlagen und einer hohen Villendichte auf. Hier finden sich die teuersten Grundstücke der Stadt, die überwiegend mit sanierten Häusern aus der Zeit des Wirtschaftswunders bebaut sind. Gemischte soziale Strukturen finden sich zum Beispiel im Klinikviertel oder im südwestlich gelegenen, ehemals eigenständigen Dorf Kleinlinden. In dessen Dorfkern stehen noch einige Häuser aus der Jahrhundertwende, um die seither neue Baugebiete mit Ein- und Mehrfamilienhäusern in unterschiedlichsten Baustilen entstanden sind. Am südöstlichen Rand des Gießener Stadtgebiets, von Wald umsäumt, liegt der kleinste Stadtteil Petersweiher mit größtenteils in den 70er Jahren erbauten Flachdachhäusern.

Preistrend für Wohnungen in Gießen

Die Konjunktursituation des Mittelzentrums Gießen sorgt auch auf dem Immobilienmarkt für einen Boom, der die Preise für Eigentumswohnungen, sei es aus dem Bestand oder in den vielen Neubauvierteln, in die Höhe treibt. Abgefedert wird die Preisentwicklung nur von dem niedrigen Durchschnittsalter und damit der relativ geringen Kaufkraft der Gießener Bevölkerung. Im besserverdienenden Klinikumfeld finden sich vergleichsweise hohe Preise für attraktive Wohnungen, zum Beispiel in Mehrfamilienhäusern im Neubaugebiet an der Waldweide im Ortsteil Kleinlinden.

Preistrend für Häuser in Gießen

Besonders die Preise für Eigenheime in Gießen steigen aufgrund der hohen Nachfrage von Familien und Besserverdienern an. Es finden sich je nach Wohnlage aber auch noch erschwingliche Objekte. Fallende Hauspreise lassen sich zum Beispiel in den älteren, sanierungsbedürftigen Häusern des Blumenviertels beobachten, welche bei aktuellen Standards der Bauphysik und der Energieeffizienz nicht mehr mithalten können.