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Hausverkauf: Die 7 größten Fehler, wenn Sie Ihr Haus verkaufen

Ein Immobilienverkauf ist ein komplexer und teilweise langwieriger Prozess. Als Eigentümer sollten Sie bei Ihrem Hausverkauf nichts dem Zufall überlassen und vor allem nichts auf die leichte Schulter nehmen. Fehler kosten Sie häufig viel Geld und Stolpersteine gibt es reichlich beim Immobilienverkauf. Wir haben Ihnen die sieben häufigsten Fehler aufgeführt.

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1. Hausverkauf – Der falsche Zeitpunkt

Die Vorbereitungen vor einem Hausverkauf sind genauso wichtig wie der Hausverkauf selbst. Der Immobilienmarkt unterliegt großen Schwankungen. Der Zeitpunkt, zu welchem Sie Ihr Haus verkaufen, kann deshalb enormen Einfluss auf den erzielten Verkaufspreis nehmen. Um den optimalen Preis für Ihre Immobilie zu erzielen, ist es unerlässlich, dass Sie bei Ihrem Hausverkauf die Immobilienpreise in Ihrer Umgebung beobachten und mögliche Trends in der Preisentwicklung feststellen. Nur so können Sie sicherstellen, dass Sie einen Käufer für Ihr Haus finden und Ihre Immobilie zum Bestpreis verkaufen können. Hat z. B. der Leitzins der Europäischen Zentralbank unter Umständen Einfluss auf den Wert Ihrer Immobilie und somit auf Ihren Immobilienverkauf? Eine Niedrigzinspolitik kann zu höheren Vermögenspreisen führen, da niedrige Zinsen den Wunsch nach Eigentum steigern. Zum jetzigen Zeitpunkt liegt der Leitzins der EZB bei 0,00 Prozent (Stand: Oktober 2017), was Ihnen bei der Preisverhandlung mit potenziellen Käufern in die Hände spielen kann. Umgekehrt kann eine Zinssteigerung zu sinkender Nachfrage auf dem Immobilienmarkt führen. Zweitens muss beachtet werden, dass nach zehn Jahren die Spekulationssteuer auf Immobilien entfällt – Sie zahlen ab 2017 also keine Steuern mehr auf den Verkauf von Immobilien, die Sie vor 2007 erstanden haben. Um den richtigen Zeitpunkt für den Hausverkauf zu finden und um Ihr Haus erfolgreich zu verkaufen, gilt es also, wichtige Gesetzgebungen und Kostenaspekte des Immobilienmarktes im Hinterkopf zu behalten.

2. Hausverkauf – Der Verkehrswert der Immobilie ist nicht bekannt

Jeder Eigentümer weiß, was er für sein Haus ursprünglich bezahlt hat und wie viel Geld für Reparaturen und Ausbesserungen nötig waren. Wenn Sie Ihre Immobilie verkaufen, ist es wichtig den aktuellen Verkehrswert der Immobilie zu kennen. Der Verkehrswert kann allerdings stark vom ursprünglichen Wert abweichen. Generell werden Immobilienpreise durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Es gibt zahlreiche Faktoren, die den Immobilienpreis beeinflussen können – darunter fällt zum Beispiel auch das gewählte Wertermittlungsverfahren, welches bei der Immobilienbewertung unerlässlich ist. Es ist ratsam mit der Wertermittlung Ihres Hauses einen Experten zu beauftragen. Immobilienmakler bieten hier oftmals eine kostenlose Immobilienbewertung an. Ein Makler berät Sie zudem auch bezüglich Sanierungen, oder Modernisierungsmaßnamen. Mit der Zeit entstehen an vielen Häusern viele kleinere Mängel, an die man sich als Eigentümer schnell gewöhnt. Kleinere Reparaturen und Ausbesserungen am Haus können sich schnell lohnen, damit Sie Ihre Immobilie zu einem guten Preis verkaufen können. Sie müssen sich darüber bewusst sein, dass viele potenzielle Käufer kleinere Schäden am Haus beanstanden, um den Kaufpreis zu drücken.

3. Hausverkauf – Sie schließen einen Makler von Vornherein aus

Natürlich ist es möglich den Hausverkauf bzw. Immobilienverkauf auch ohne Makler gewinnbringend zu verkaufen. Jedoch sollten Sie sich die Frage stellen, ob Sie sowohl über ausreichende Kenntnis des regionalen Immobilienmarkts als auch über die notwendige Zeit verfügen, um Ihr Haus erfolgreich zum Bestpreis zu verkaufen. Es ist nicht ratsam sich auf Gut-Glück in den Immobilien-Jungle zu stürzen. Viele Immobilien entpuppen sich schnell als Ladenhüter, wenn das Exposé nicht aussagekräftig ist oder der Verkaufspreis zu hoch angesetzt wird. Beim Hausverkauf zeigt die Erfahrung, dass sich das Beauftragen eines Maklers für viele Eigentümer finanziell lohnt. Ein kompetenter Makler nimmt Ihnen viele Arbeitsschritte ab und berät Sie, um den effizientesten Weg für Ihren Hausverkauf zu finden. Unter anderem übernehmen Makler die richtige Hausbewertung, vereinbaren und führen Besichtigungstermine durch und bereiten Kaufverträge vor, damit Ihnen durch versteckte Klauseln kein Nachteil entsteht. Des Weiteren erhalten Makler nur im Erfolgsfall eine Provision.

4. Hausverkauf – Potenzielle Kaufinteressenten werden nicht identifiziert

Jede Immobilie ist beim Verkauf nur für bestimmte Käufergruppen interessant – teilweise hat dies finanzielle Gründe, in anderen Fällen liegt das an der Art, Größe oder Lage Ihrer Immobilie. Je nach Kaufinteressenten variieren auch die bestmöglichen Vermarktungsstrategien für Ihren Hausverkauf. Die Gestaltung des Exposés sowie die Art der Immobilie (Immobilienplattform, Zeitungsanzeigen, Social Media etc.) korrespondiert im besten Fall mit den Kaufinteressenten. Ist dies der Fall, sollten Sie beim Hausverkauf Ihre Immobilie möglichst breit innerhalb der Interessengemeinde streuen, um die Nachfrage zu erhöhen und um Ihr Haus erfolgreich zu verkaufen. Ein akkurates Exposé weckt zudem keine zu hohen oder falschen Erwartungen bei potenziellen Käufern, sondern bewirbt die Immobilie ehrlich. Häufig tendieren Eigentümer dazu beim Hausverkauf oder bei der Wertermittlung, die eigene Immobilie zu beschönigen. Das führt nach Besichtigungen nicht selten zu sinkendem Interesse bei potenziellen Käufern und schlussendlich zu verminderten Kaufangeboten.

5. Hausverkauf – Sie sind bei der Besichtigung unvorbereitet

Kaufinteressenten kommen in den meisten Fällen mit sehr detaillierten Fragen zur Hausbesichtigung. Da es beim Hausverkauf um sehr viel Geld geht, achten die Interessenten selbst auf kleinere Mängel am Haus und fragen Detailfragen zum energetischen Zustand, welcher im Energieausweis enthalten ist, Grundbucheintrag oder Bodenrichtwert Ihres Hauses. Viele Eigentümer sind nicht auf solche Fragen vorbereitet und so bleiben diese offen. Verkäufer sollten sich im Vorfeld über mögliche Fragen zur Immobilie im Klaren sein und schnell die richtigen Antworten parat haben. Wichtige Unterlagen bei der Hausbesichtigung sind beispielsweise der Energieausweis des Hauses, der Grundriss, eine Nebenkostenübersicht und ein Grundbuchauszug. Eine ausführliche Checkliste für wichtige Unterlagen zum Hausverkauf finden Sie hier. Gehen Sie gut vorbereitet in die Besichtigung und seien Sie auf die möglichen Fragen der potenziellen Käufer eingestellt, so können Sie in den meisten Fällen einen höheren Verkaufspreis für Ihre Immobilie erzielen.

6. Hausverkauf – Sie sind nicht verhandlungsbereit

Jeder Käufer möchte beim Kauf einer Immobilie einen Verhandlungserfolg erzielen. Sie als Eigentümer sollten sich in vielen Fällen auf Verhandlungen einlassen und genau wissen, wann Sie Käufern entgegenkommen sollten. Streiten Sie jede Preisminderung oder Veränderung des Kaufvertrags ab, werden Sie in der Regel keinen zeitnahen Hausverkauf erzielen können. Viele Einigungen entstehen erst nach langen Verhandlungen und häufig können bestimmte Klauseln im Vertrag den Kaufpreis sogar steigern. Makler übernehmen in diesen Verhandlungen häufig eine wichtige Rolle und stärken Ihre Verhandlungsposition.

7. Haus verkaufen – Sie übersehen Fehler im Kaufvertrag

Haben sich beide Parteien bei der Vertragsverhandlung auf einen Preis geeinigt, ist der Verkaufsprozess fast vollbracht. Um Ihr Haus erfolgreich zu verkaufen fehlt nun noch der Termin beim Notar, der den Verkauf der Immobilie offiziell macht. Dieser Termin ist beim Hausverkauf allerdings essentiell und vor der notariellen Beglaubigung des Vertrags sollten alle Dokumente noch einmal genauestens geprüft werden. Beim Hausverkauf gibt es einige juristische Klauseln, die für Eigentümer oftmals ungeahnte Konsequenzen haben. Zwar beglaubigt der Notar Ihren Kaufvertrag und prüft ihn auf juristische Korrektheit, inhaltliche Korrekturen oder Ergänzungen führt er allerdings nicht durch und berät Sie auch nicht bei Ihrem Immobilienverkauf. Hier ist es ein weiteres Mal ratsam einen Makler zu beauftragen, der den Kaufvertrag Korrektur liest. Ein Makler macht Ihnen auch Verbesserungsvorschläge. Für einen Hausverkauf müssen dem Notar zudem wichtige Dokumente wie ein Grundbucheintrag vorliegen. Außerdem ist es ratsam Ein- und Auszugsdatum sowie bestehende Schäden am Haus zu protokollieren. Auch an dieser Stelle bietet es sich an, einen Profi um Rat zu fragen, der sich mit den juristischen Gepflogenheiten auskennt – ein guter Makler kann dabei helfen. Ein Hausverkauf wird um ein Vielfaches einfacher, wenn Sie einen guten Makler beauftragen. Der Immobilienverkauf als auch die Immobilienbewertung mit McMakler ist zudem für Verkäufer zu 100 % kostenlos, transparent und bequem.


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