Immobilien Kaufinteressenten: So finden Sie den richtigen Käufer!

Bei Hausverkauf will man, dass das Haus in die richtigen Hände fällt.

Mit dem eigenen Haus sind zahlreiche, wunderschöne Erinnerungen verbunden. Jedes Mal, wenn Sie am Kamin vorbeilaufen, erinnern Sie sich daran, wie Ihr Sohn oder Ihre Tochter dort die ersten Schritte gemacht hat. In der Küche denken Sie mit einem Lächeln an den Abend zurück, an dem Sie gemeinsam mit der ganzen Familie für Oma und Opa gekocht haben. Sie haben in Ihrer Immobilie Feste, Beförderungen, die Einschulung und die erste Uni-Zusage gefeiert. Eben deswegen ist die Entscheidung, das Haus zu verkaufen, eine der schwersten Entscheidungen überhaupt. Doch vielleicht ist es nun an der Zeit, etwas Neues auszuprobieren. Die Kinder sind längst ausgezogen und das Haus wirkt plötzlich viel zu groß und leer. Oder eine neue Arbeitsstelle zieht Sie und Ihre Familie in eine andere, aufregende Stadt. Ganz egal, was die Gründe für den Hausverkauf sind, Sie wollen natürlich, dass Ihr Haus oder Ihre Wohnung in die besten Hände fällt.

Einen geeigneten Käufer für Ihr Haus zu finden, ist aber gar nicht so leicht, vor allem wenn Sie förmlich von einer Flut aufgeregter Anfragen überschwemmt werden.

Nun heißt es nicht zu verzagen, sondern McMakler zu fragen: In diesem Artikel haben wir für Sie auf einen Blick zusammengefasst, wie Sie den perfekten Käufer für Ihre Immobilie ansprechen und aussuchen!

Der Anfang von Allem: Das Marketing

Um überhaupt darauf aufmerksam zu machen, dass Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung verkaufen, müssen Sie Werbung für den Immobilienverkauf schalten. Dies ist meist leichter gesagt als getan. Denn die Würze der Vermarktung liegt nicht darin, so viele Personen wie nur möglich anzusprechen, sondern die RICHTIGEN Personen anzusprechen. In drei Schritten erklären wir, wie Sie dies tun.

1. Die Richtigen ansprechen:

Um den Immobilienverkauf erst einmal in Gang zu bekommen, müssen Sie die richtigen Leute ansprechen. Was heißt das denn konkret? Sie müssen Ihre Zielgruppe definieren. Die Zielgruppe ist die Gruppe von Personen, an die Sie Ihre Verkaufsanzeige richten und für die der Kauf Ihrer Immobilie in Frage kommt. Bleibt Ihre Anzeige undifferenziert, ist der Mehraufwand höher und Sie verlieren kostbare Zeit damit, Leuten Ihre Immobilie zu zeigen, für die sie am Ende gar nicht geeignet ist.

Um Ihre Zielgruppe festzulegen, müssen Sie als Erstes herausarbeiten, welchen Nutzen die Kaufinteressenten aus den Besonderheiten der Immobilie ziehen. Somit können Sie besser bestimmen, welche Merkmale die Personen aufweisen, für die sich das Haus oder die Wohnung eignet.

Hat Ihre Immobilie einen großen Garten, wäre der Nutzen beispielsweise, dass sich die Immobilie gut zur Haustierhaltung eignet, oder ein Spielplatz für Kinder aufgebaut werden kann. Ihre Immobilie eignet sich dementsprechend gut für Familien mit Kindern oder Kinderwunsch oder für Tierliebhaber. Hat Ihre Immobilie eine große Terrasse? Vielleicht liegt dann der Nutzen darin, dass Ihre Kaufinteressenten dort im Sommer mit Freunden grillen können. Diese Immobilie ist also perfekt für gesellige Interessenten, die gerne unter Menschen sind.

Um die Zielgruppe herauszuarbeiten, sollten Sie sich überlegen, was die Menschen ausmacht, die zu Ihrer Immobilie passen. Beachten Sie folgende Kriterien bei der Einteilung der Zielgruppe:

  • Demografische Kriterien: Alter, Geschlecht, Familienstand, Wohnort, etc.

  • Sozioökonomische Kriterien: Beruf, Position, Einkommen, Schul- und Berufsausbildung, Sozialschicht

  • Verhaltenspsychologische Kriterien: Prestigebewusstsein, Informationsverhalten und Konsumgewohnheiten.

Es kommt nicht darauf an, so viele Leute wie möglich anzusprechen, sondern die richtigen Leute.

2. Der Inhalt der Anzeige

Ist der erste Schritt erst einmal getan, geht es an die Gestaltung der Anzeige. Es lohnt sich, Energie in die Gestaltung der Anzeige zu investieren, denn ist diese präzise und ansprechend konzipiert, finden Sie in der Regel schneller einen Käufer für Ihr Haus. Die Schlagzeile muss das Interesse des Kaufinteressenten sofort wecken und zum Weiterlesen animieren. Der darauffolgende Fließtext muss so interessant sein, dass der Kaufinteressent sofort zum Handeln aufgefordert wird.

3. Das richtige Medium wählen

Als Letztes gilt es, das Medium auszuwählen, mit dem Sie Ihre Zielgruppe am besten erreichen. Von Internet- und Zeitungsinseraten bis hin zu Aushängen und Schildern am Haus ist alles möglich. Oft sind Zeitungs- und Internetinserate am effektivsten. Internetanzeigen haben den Vorteil, dass sie, anders als Zeitungsanzeigen, länger abrufbar sind und auch weiter entfernt gelegene Immobilien angeboten werden können. Zeitungen kommen meist nur für regional verfügbare Immobilien in Betracht, die Anzeigen sind außerdem zeitlich begrenzt. Verkaufsschilder an den Immobilien selbst sind die kostengünstigste Variante, jedoch erreichen Sie deutlich weniger Menschen und es lassen sich mit ihnen nur wenige Informationen vermitteln. Dennoch ist es hilfreich, zusätzlich zu den Inseraten ein Schild aufzustellen, da es durchaus Kaufinteressenten gibt, die persönlich in der gewünschten Nachbarschaft nach Immobilien suchen, indem Sie durch die Viertel spazieren.

Seriöse Interessenten ausfiltern

Kurz nachdem Sie die Anzeige geschaltet haben, melden sich die ersten Kaufinteressenten für Ihr Haus. Doch schon bald merken Sie, dass es nicht nur bei einigen Interessenten bleibt, sondern Sie Deutschlands angespannten Immobilienmarkt zu spüren bekommen und eine wahre Flut an Anfragen auf Sie niederprasselt. Wen sollen Sie denn nun für die Besichtigung Ihrer Immobilie einladen? Gleich alle? Nun heißt es, die seriösen Interessenten von den Besichtigungstouristen zu trennen.

Besichtigungstouristen:

Nicht alle Interessenten, die sich melden, sind tatsächlich an einem Immobilienkauf interessiert. Einige wollen nur zum Spaß eine Immobilie anschauen, andere wiederum wollen die Immobilie als Vergleichsobjekt für ihren eigenen Immobilienverkauf heranziehen, um zu ermitteln, wie hoch sie ihren eigenen Verkaufspreis ansetzen sollten.

Es lohnt sich, die Interessenten vor der Besichtigung einen Fragebogen ausfüllen zu lassen, um herauszufinden wer die seriösen Interessenten sind.

Besichtigungstouristen bedeuten für Sie unnötige Arbeit. Deswegen müssen Sie Kriterien parat haben, nach denen Sie Interessenten für die Besichtigung Ihrer Immobilie aussuchen können. Es lohnt sich, die Kaufinteressenten vor der Besichtigung der Immobilie einen Fragebogen ausfüllen zu lassen, mit Fragen rund um die Person, die Preisvorstellungen und die Finanzierungsmöglichkeiten. Vollständige Kontaktdaten sind ein absolutes Muss. Wer hier nur ungenaue Angaben macht und lieber anonym bleiben möchte, ist kein seriöser Kaufinteressent und sollte nicht zur Besichtigung der Immobilie eingeladen werden.

Doch den Fragebogen zu erstellen und sich erstmal ein Bild von allen Interessenten zu machen, kostet Zeit, Mühe und Nerven. Daher lohnt es sich, einen erfahrenen Makler zu beauftragen, der Sie beim Hausverkauf unterstützt. McMaklers Immobilienmakler sind bei jedem Schritt des Immobilienverkaufs an Ihrer Seite und helfen Ihnen, den perfekten Käufer für Ihr Haus zu finden:

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Bonität prüfen

Nach der Besichtigung müssen Sie ermitteln, welche Kaufinteressenten sich die Immobilie überhaupt leisten können.

Sie laden einige Interessenten zur Besichtigung ein. Während sich manche von ihnen nach der Besichtigung der Immobilie doch gegen einen Kauf entscheiden, ist die große Mehrheit auch nach der Hausbesichtigung noch am Hauskauf interessiert. Um aus den übrig gebliebenen Kaufinteressenten den richtigen Käufer für Ihr Haus auszuwählen, müssen Sie nun ermitteln, wer sich die Immobilie wirklich leisten kann. Das wichtigste Kriterium ist hierbei die Zahlungsfähigkeit des Käufers. Wie steht es um die Bonität des Interessenten?

Um dies herauszufinden, können Sie sich von den Kaufinteressenten eine Schufa Selbstauskunft zeigen lassen und Auskunft über die Vermögenswerte der potenziellen Käufer verlangen. Fordern Sie Konto-, Depotauszüge und Geschäftsunterlagen an. Erkundigen Sie sich, wie es um die Arbeitssicherheit, das Einkommen, die Schulden, Verpflichtungen und die Kreditwürdigkeit des Interessenten steht. Sie wollen, dass der Interessent, für den Sie sich zum Schluss entscheiden, die Immobilie auch wirklich bezahlen kann.

Das wichtigste Kriterium ist die Finanzierungszusage der Bank. Der Kredit muss dabei spezifisch für den Kauf Ihrer Immobilie bewilligt worden sein.

Die Entscheidung für den richtigen Käufer

Zum Schluss sind nur noch zwei oder drei Kaufinteressenten übrig. Nun können Sie selbst entscheiden, an welchen Käufer Sie Ihr Haus verkaufen. Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl, oder handeln Sie nach dem „First-come-first serve-Prinzip“: Wer als Erster ein Kaufangebot für das Haus macht, bekommt die Immobilie. Doch Sie müssen nicht zwingend an den schnellsten Bieter verkaufen, sondern können frei wählen. Sie könnten Ihr Haus auch an die Interessenten verkaufen, die am besten in die Nachbarschaft passen, oder einfach an diejenigen, die Ihnen am sympathischsten vorkommen. Ganz wie Sie wollen.

Info: Achtung:

Zwar ist es kein Problem, an den Interessenten zu verkaufen, der den höchsten Kaufpreis für Ihre Immobilie bietet. Jedoch dürfen Sie keine Zusatzzahlungen entgegennehmen, die nicht im Kaufvertrag aufgeführt worden sind, denn sonst kommt es zu Problemen mit dem Finanzamt!

Glückwunsch, die Immobilie ist verkauft!

Wenn Sie Ihr Haus verkauft haben, können Sie sich endlich wieder anderen Prioritäten widmen.

Der Kaufvertrag für Ihr Haus ist unterschrieben und der Kaufpreis bezahlt. Glückwunsch, Sie haben Ihr Haus erfolgreich verkauft! Nun können Sie sich wieder ganz entspannt anderen Dingen widmen und neue Erinnerungen in einem neuen Haus sammeln.

Wenn Ihnen der Hausverkauf zu kompliziert vorkommt, gar kein Problem! Schließlich gibt es genau hierfür erfahrene Immobilienexperten wie McMaklers Makler, die Sie gerne beraten und den Immobilienverkauf für Sie übernehmen. Schließen Sie noch heute die kostenlose Online-Immobilienbewertung ab und beginnen Sie den Verkaufsprozess!

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