Immobilienschätzung online: Wie viel ist mein Haus wert?

Sie möchten Ihre Immobilie schätzen lassen? Es ist ratsam, Ihr Haus vor dem Verkauf bewerten zu lassen, damit Sie einen genauen Immobilienwert vor Augen haben. Um einen ersten Eindruck zu gewinnen, braucht es weder viel Zeit, noch viel Geld. Einen innovativen Weg zur Hausbewertung stellt unser online Rechner für eine kostenlose Immobilienbewertung dar. Machen Sie sich hier schlau, wie Sie Ihren Hauswert ganz bequem von zuhause aus ermitteln können.

Der in einem Wertgutachten geschätzte Hauswert ist die Richtlinie für den Verkaufspreis

1. Die Online-Bewertung: Eine günstige Alternative

Vor dem Verkauf einer Immobilie ist eine qualitative Immobilienbewertung ratsam, um einschätzen zu können, wie hoch dessen Wert ist. Eine Immobilienbewertung über einen Sachverständigen zu beauftragen, ist oft ein kostspieliger Prozess.

Die online Immobilienbewertung bei McMakler hingegen ist kostenlos und ein guter Ansatzpunkt, um sich einen ersten Eindruck über den Wert Ihrer Immobilie zu verschaffen. Zusätzlich besteht auch die Möglichkeit einen unserer Makler zu kontaktieren, die mit ihrer Berufserfahrung und Expertise ein Gutachten erstellen können.

2. Die verschiedenen Methoden der Immobilienbewertung

Generell wird der Preis einer Immobilie durch den Verkehrswert ermittelt. Dieser kann durch das Vergleichswertverfahren, Ertragswertverfahren oder Sachwertverfahren bestimmt werden. So kann für jede Art von Immobilie eine passende Immobilienbewertung durchgeführt werden.

Vergleichswertverfahren: Beim Vergleichswertverfahren wird der Marktwert eines Grundstücks aus realisierten Kaufpreisen vergleichbarer Immobilien ermittelt. Die Objekte, die zu Rate gezogen werden, gleichen der zu schätzenden Immobilie beispielsweise in Faktoren wie Lage, Ausstattung und Größe. So kann ein aussagekräftiger Vergleich vorgenommen werden.

Ertragswertverfahren: Dieses Verfahren orientiert sich an den Einnahmen, meist in Form von Miete, die durch die Immobilie in Vergangenheit generiert werden konnten. Auch eine Prognose über die zu erwartenden Gewinne wird abgegeben und berücksichtigt.

Sachwertverfahren: Das Sachwertverfahren wird bei Eigennutzung eines Hauses oder einer Wohnung verwendet. Es bemisst sich nach den Herstellungskosten bzw. Wiederbeschaffungskosten (Sachwert) und dem Bodenwert. Das Sachwertverfahren zeichnet sich durch seine objektive Verfahrensweise aus und eignet sich daher sehr gut, um den Substanzwert einer Immobilie zu schätzen.

Info

Exkurs: Grundstückswert

Grundstückswert ist nicht gleich Hauswert. Der Grundstückswert bezieht sich nur auf den Verkehrswert des Bodens. Immobilien, die sich auf besagten Boden befinden, werden nicht berücksichtigt. Was umgangssprachlich oft als Hauspreis bezeichnet wird, ist in einer Vielzahl der Fälle der Grundstückswert und der reine Immobilienwert zusammengerechnet. Dieser Betrag ist der angegebene Verkaufspreis.

Diese drei Verfahrenstechniken, um ein Haus schätzen zu lassen, werden in unserem Ratgeber Artikel zum Thema Wertermittlung einer Immobilie noch einmal genauer behandelt und erklärt.

3. Die Expertenmeinung

Im Allgemeinen sollten Experten herangezogen werden, damit Sie eine möglichst akkurate Immobilienschätzung erhalten. Zu diesem Personenkreis zählen Architekten, Bauingenieure, Bänker, Vermessungsingenieure und natürlich Makler. Ein Immobilienmakler eignet sich durch seine berufliche Erfahrung und fachspezifische Expertise besonders gut als Ansprechpartner zur Schätzung von Immobilien.

4. Die Kernelemente einer Immobilienbewertung

Die Prognosen der Experten stützen sich im Regelfall auf eine Handvoll relevanter Faktoren. Die wichtigsten davon haben wir hier für Sie zusammengetragen.

Die Lage

Bei der Hausschätzung ist vor allem die Lage der Immobilie ein sehr wichtiger Faktor. Es ist entscheidend, ob die Immobilie im Stadtgebiet, im Randgebiet oder in einem Dorf steht. Außerdem ist es von großer Relevanz, ob die Immobilie in einem reinen Wohngebiet, einem Mischgebiet oder einem Industriegebiet liegt. Dies ist die sogenannte Mikrolage.

Auch der Bodenwert ist von Bedeutung. Großstädte wie Berlin, Hamburg oder München erzielen deutlich höhere Preise als ländlichere Gebiete oder Kleinstädte.

Die Grundstücksgröße

Die Größe einer Immobilie spielt für die Immobilienbewertung ebenfalls eine entscheidende Rolle. Oft wird eine erste Schätzung des zu erwartenden Verkaufspreises durch die Multiplikation der Quadratmeterzahl und dem vorherrschenden Preis pro Quadratmeter errechnet.

Das Baujahr

Um den Hauswert schätzen zu lassen, ist es für den Gutachter ebenfalls von Bedeutung, aus welchem Jahr das Gebäude stammt. Handelt es sich um einen Neubau oder einen Altbau? Ist der Altbau renoviert und restauriert worden und somit in einem guten Zustand?

Die Bauweise

Die Art und Weise des Baus trägt ebenfalls zur Wertbestimmung bei. Zu unterscheiden sind hier beispielsweise Mauerwerk, Fertighaus oder ein Fundament aus Stahlbeton. Ebenso wichtig ist die Materialqualität. Bei besonders hochwertigen Materialien oder Details, wie beispielsweise Marmor, Echtholz-Dielen oder Stuck an den Decken, ist der Hauspreis dementsprechend höher.

Die Energieeffizienz

Besonders wertsteigernd ist eine effektive Wärmedämmung. Auch einen erheblichen Einfluss auf die Energieeffizienz haben die Qualität der Heizanlage und die Isolierung der Türen und Fenster. Es ist im Regelfall Pflicht, vor dem Verkauf einen aussagekräftigen Energieausweis zu beantragen, um potenziellen Abnehmern sämtliche Informationen bei der Besichtigung vorlegen zu können.

Der Zustand

Bei diesem Faktor gilt es die Bausubstanz des Gebäudes zu beurteilen. Dabei werden zum Beispiel die Wasserrohre und die Elektroinstallation geprüft. Bei älteren Immobilien gilt es zu beachten, wie oft diese über die Jahre kontrolliert wurden. Außerdem werden Fenster, Türen und Bodenbeläge in der Verkehrswertschätzung berücksichtigt.

Die Wohnfläche

Die Wohnfläche ist bei der Immobilienschätzung ein besonders ausschlaggebender Faktor. Neben den Räumlichkeiten und der Raumaufteilung, spielt auch die Deckenhöhe eine Rolle. Hohe Altbaudecken sind dabei besonders gefragt und erhöhen den Immobilienpreis dementsprechend. Balkone und Gärten werden mit 25 Prozent ihrer Fläche zu der zu berücksichtigenden Wohnfläche addiert. Ist der Garten oder der Balkon besonders aufwendig gestaltet, ist es möglich, dass dieser Prozentsatz höher ausfällt.

Die Außenlage

Ein Wertgutachten fällt meist positiver aus, wenn ein Garten, eine Außenanlage, Carports, Garagen, Stellplätze, Fahrradständerplätze, Kellerräume oder andere Außenbereiche zu dem Grundstück gehören.


All die oben genannten Faktoren sind bei einer professionellen Hausschätzung zu berücksichtigen. Da der Laie nur in den seltensten Fällen in der Lage sein wird, all diese Aspekte und ihr volles Ausmaß zu berücksichtigen, ist es ratsam, bei der Immobilienbewertung die Hilfe von Experten zu suchen. Nach der erfolgreichen Verkehrswertermittlung steht dem Hausverkauf nichts mehr im Wege.


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