Haus schätzen lassen – Immobilienbewertung online

Letztes Update: 26.06.20

Sie möchten Ihre Immobilie schätzen lassen? Es ist ratsam, Ihr Haus vor dem Verkauf bewerten zu lassen, damit Sie einen genauen Immobilienwert vor Augen haben und den Angebotspreis richtig ansetzen können. Für eine erste Einschätzung des Immobilienpreises müssen Sie weder viel Zeit noch Geld investieren. Einen innovativen Weg zur Hausbewertung stellt unser Online-Immobilienwertechner für eine kostenlose Immobilienbewertung dar. Machen Sie sich hier schlau, wie Sie Ihren Hauswert ganz bequem von zuhause aus ermitteln können.

1. Haus schätzen lassen: Was man beachten sollte

Beim Hausverkauf, aber auch Hauskauf, ist es essentiell den Wert Ihrer Immobilie zu kennen. Nur so haben Sie die Möglichkeit einen angemessen Preis für Ihr Haus zu erhalten. Bei einer Immobilienbewertung gibt es viele verschiedene Faktoren, die berücksichtigt werden müssen. Wenn Sie den Immobilienpreis zu hoch ansetzten, kann es passieren, dass Sie potenzielle Käufer abschrecken. Bei einem zu niedrig angesetzten Preis besteht die Möglichkeit, dass Sie Ihre Immobilie unter ihrem tatsächlichen Verkehrswert verkaufen. Daher ist es ratsam, den Immobilienwert professionell ermitteln zu lassen. Auch bei gerichtlichen Verfahren, beispielsweise einer Scheidung oder Erbschaft, kann es wichtig bzw. notwendig sein, Ihr Haus schätzen zu lassen um den Wert Ihrer Immobilie zu ermitteln.

Warum und wann sollte man ein Haus schätzen lassen?

Die Gründe für eine Immobilienbewertung können unterschiedlich sein, doch das Ergebnis ist gleich: Sie erhalten eine präzise und realistische Schätzung des Wertes Ihrer Immobilie. Grundsätzlich können Sie Ihr Haus entweder online oder von einem unabhängigen Gutachter schätzen lassen. In den folgenden Fällen ist es sinnvoll oder sogar notwendig Ihre Immobilie professionell bewerten zu lassen:

Die Expertenmeinung: Wer kann ein Haus schätzen?

Im Allgemeinen sollten Experten herangezogen werden, damit Sie eine möglichst akkurate Immobilienschätzung erhalten. Zu diesem Personenkreis zählen Architekten, Bauingenieure, Bänker, Vermessungsingenieure und natürlich Makler.

2. Haus-Schätzung durch einen Gutachter

Während in einigen Fällen eine kostenlose Immobilienbewertung ausreichend ist, wird in anderen ein professionelles Wertgutachten durch einen Gutachter oder Sachverständiger benötigt. Dieses ist meist sowohl mit einem hohen Kosten-, als auch Zeitaufwand verbunden. Bei einem Wertgutachten ermittelt der Gutachter bzw. Sachverständiger den Verkehrswert der Immobilie mit Hilfe von bindenden rechtlichen Vorgaben. In der Regel ist solch ein Gutachten 20-30 Seiten lang und enthält neben der Berechnung auch die Begründung zur Wertermittlung. Wertgutachten sind vor allem bei der Klärung von Besitzverhältnissen, beispielsweise bei Behörden oder vor Gericht, notwendig.

Wann wird ein Gutachter benötigt?

Ein Gutachter wird bei gerichtlichen Auseinandersetzungen, beispielsweise in einem Scheidungsverfahren oder bei Erbstreitigkeiten, eingesetzt. Da nur vollständige Wertgutachten durch einen Sachverständigen Gültigkeit vor Gericht haben. Aber auch im Falle einer Zwangsversteigerung wird ein Gutachter vom Gericht beauftragt, um den Verkehrswert einer Immobilie zu ermitteln. Zur Dokumentaion des Immobilienwerts wird in Steuerfragen dem Finanzamt ein Wertgutachten durch einen Sachverständigen bzw. Gutachter vorgelegt.

Wie viel kostet ein Wertgutachten für ein Haus?

Ein Wertgutachten durch einen Sachverständigen oder Gutachter ist immer mit einem Kostenaufwand verbunden. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen einem vollständigen Verkehrswertgutachten (auch Vollgutachten) und einem Kurzgutachten. Die Kosten für ein ordentliches Wertgutachten sind nicht gesetzlich vorgegeben, richten sich jedoch in der Regel nach der inzwischen unverbindlichen Verordnung über 'Honorare für Architekten und Ingenieure' (HOAI) von 2009.

  • ΓVollständiges Verkehrswertgutachten:
    Die Kosten für ein vollständiges Verkehrswertgutachten liegen in der Regel zwischen 1.000 Euro und 2.500 Euro.
  • ΓKurzgutachten:
    Ein Kurzgutachten ist deutlich weniger umfangreich, wie ein Vollgutachten. Die Kosten belaufen sich hier in etwa auf 100 Euro bis 500 Euro.
  • ΓBeleihungswertgutachten:
    Für die Vergabe von Krediten und Darlehen benötigen Banken den Beleihungswert Ihrer Immobilie. Die Kosten können hierbei recht unterschiedlich ausfallen, für einen zertifizierten Gutachter zahlen Sie rund 130 Euro pro Stunde.

3. Haus kostenlos online schätzen lassen mit McMakler

Vor dem Verkauf einer Immobilie ist eine qualitative Immobilienbewertung ratsam, um einschätzen zu können, wie hoch der Immobilienwert ist. Für eine Immobilienbewertung einen Sachverständigen zu beauftragen, ist oft ein kostspieliger und zeitaufwendiger Prozess.
Die Online-Immobilienwertermittlung bei McMakler ist kostenlos, schnell, einfach und unkompliziert und bietet eine gute Alternative zum traditionellen Wertgutachten durch einen Gutachter. Sie bietet Ihnen einen Anhaltspunkt für den Wert Ihrer Immobilie. Mit nur wenigen Klicks machen Sie über unser Onlineformular ein paar Angaben zu Ihrer Immobilie und erhalten online ein Kurzgutachten, das Ihnen bereits eine gute Orientierung zum Wert Ihrer Immobilie liefert. Einer unserer Immobilienmakler in Ihrer Nähe vereinbart im nächsten Schritt einen kostenlosen Vor-Ort-Termin mit Ihnen, bei dem er weitere wichtige Objektdetails erfasst. Auf dieser Grundlage erstellen wir ein umfassendes Marktwertgutachten und schätzen den Wert Ihres Hauses somit kostenlos und unverbindlich.

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4. Die verschiedenen Methoden zur Immobilienbewertung

Generell wird der Preis einer Immobilie durch den Verkehrswert ermittelt. Dieser kann mit Hilfe von drei unterschiedlichen Verfahren ermittelt werden: dem Vergleichswertverfahren, dem Ertragswertverfahren und dem Sachwertverfahren. So kann für jede Art von Immobilie die passende Immobilienbewertung durchgeführt werden.

  • ΓVergleichswertverfahren:
    Beim Vergleichswertverfahren wird der Marktwert eines Grundstücks aus realisierten Kaufpreisen vergleichbarer Immobilien ermittelt. Die Objekte, die zu Rate gezogen werden, ähneln der zu schätzenden Immobilie beispielsweise in Faktoren wie Lage, Ausstattung und Größe. So kann ein aussagekräftiger Vergleich vorgenommen werden.
  • ΓErtragswertverfahren:
    Dieses Verfahren orientiert sich an den Mieteinnahmen, die durch die Immobilie in Vergangenheit generiert werden konnten. Dabei wird ermittelt, wie viel Kapital die Immobilie über den Zeitraum der Restnutzungsdauer hinweg abwerfen wird.
  • ΓSachwertverfahren:
    Das Sachwertverfahren wird bei Häusern oder Wohnungen in Eigennutzung angewendet. Es eignet sich sehr gut, um den Substanzwert einer Immobilie zu schätzen. Der Sachwert bemisst sich nach dem Grundstückswert und dem Wert aller baulichen Anlagen. Der Bodenwert wird über das Vergleichsverfahren bestimmt. Der Wert der baulichen Anlagen wird anhand der Herstellungskosten oder der Kosten zur Wiederbeschaffung ermittelt, wobei der Zustand der Gebäude sowie die Abnutzung ebenfalls berücksichtigt werden.
Info
Exkurs: Grundstückswert

Der Grundstückswert ist nicht gleich Hauswert. Der Grundstückswert bezieht sich nur auf den Verkehrswert des Bodens. Immobilien, die sich auf besagtem Boden befinden, werden nicht berücksichtigt. Was umgangssprachlich oft als Hauspreis bezeichnet wird, ist in einer Vielzahl der Fälle der Grundstückswert und der reine Immobilienwert zusammengerechnet. Dieser Betrag ist der angegebene Verkehrswert. Mehr Informationen zu den verschiedenen Bewertungsverfahren finden Sie auf unserer Seite Immobilienbewertung.

5. Die Kernelemente einer Immobilienbewertung

Die Prognosen der Experten stützen sich im Regelfall auf eine handvoll relevanter Faktoren. Die wichtigsten davon haben wir hier für Sie zusammengetragen:

Die Lage

Bei der Hausschätzung, aber auch der Wertermittlung des Hauses, ist vor allem die Lage der Immobilie ein sehr wichtiger Faktor. Es ist entscheidend, ob die Immobilie im Stadtgebiet, im Randgebiet oder in einem Dorf steht. Außerdem ist es von großer Relevanz, ob die Immobilie in einem reinen Wohngebiet, einem Mischgebiet oder einem Industriegebiet liegt. Dies ist die sogenannte Mikrolage. Auch der Bodenwert ist von Bedeutung. Großstädte wie Berlin, Hamburg oder München erzielen deutlich höhere Immobilienpreise als ländliche Gebiete oder Kleinstädte.

Die Grundstücksgröße

Die Größe eines Grundstücks spielt für die Immobilienbewertung ebenfalls eine entscheidende Rolle. Oft wird eine erste Schätzung des zu erwartenden Verkaufspreises durch die Multiplikation der Quadratmeterzahl und den vorherrschenden Preis pro Quadratmeter errechnet.

Das Baujahr

Um den Hauswert schätzen zu lassen, ist es für den Gutachter ebenfalls von Bedeutung, aus welchem Jahr das Gebäude stammt. Handelt es sich um einen Neubau oder einen Altbau? Ist der Altbau renoviert und restauriert worden und somit in einem guten Zustand?

Die Bauweise

Die Art und Weise des Baus tragen ebenfalls zur Wertbestimmung bei. Zu unterscheiden sind hier beispielsweise Mauerwerk, Fertighaus oder ein Fundament aus Stahlbeton. Ebenso wichtig ist die Materialqualität. Bei besonders hochwertigen Materialien oder Details, wie beispielsweise Marmor, Echtholz-Dielen oder Stuck an den Decken, ist der Hauspreis dementsprechend höher.

Die Energieeffizienz

Besonders wertsteigernd ist eine effektive Wärmedämmung. Auch einen erheblichen Einfluss auf die Energieeffizienz haben die Qualität der Heizanlage und die Isolierung der Türen und Fenster. Es ist im Regelfall Pflicht, vor dem Verkauf einen aussagekräftigen Energieausweis zu beantragen, um potenziellen Abnehmern sämtliche Informationen bei der Besichtigung vorlegen zu können.

Der Zustand

Bei diesem Faktor gilt es die Bausubstanz des Gebäudes zu beurteilen. Dabei werden zum Beispiel die Wasserrohre und die Elektroinstallation geprüft. Bei älteren Immobilien gilt es zu beachten, wie oft diese über die Jahre kontrolliert wurden. Außerdem werden Fenster, Türen und Bodenbeläge in der Verkehrswertschätzung berücksichtigt.

Die Wohnfläche

Die Wohnfläche ist bei der Immobilienschätzung ein besonders ausschlaggebender Faktor. Neben den Räumlichkeiten und der Raumaufteilung, spielt auch die Deckenhöhe eine Rolle. Hohe Altbaudecken sind dabei besonders gefragt und erhöhen den Immobilienpreis dementsprechend. Balkone und Gärten werden mit 25 Prozent ihrer Fläche zu der zu berücksichtigenden Wohnfläche addiert. Sind der Garten oder der Balkon besonders aufwendig gestaltet, ist es möglich, dass dieser Prozentsatz höher ausfällt.

Die Außenlage

Ein Wertgutachten fällt meist positiver aus, wenn ein Garten, eine Außenanlage, Carports, Garagen, Stellplätze, Fahrradständer, Kellerräume oder andere Außenbereiche zu dem Grundstück gehören.

Fazit

All die oben genannten Faktoren sind bei einer professionellen Hausschätzung zu berücksichtigen. Da der Laie nur in den seltensten Fällen in der Lage sein wird, all diese Aspekte und ihr volles Ausmaß zu berücksichtigen, ist es ratsam, bei der Immobilienbewertung die Hilfe von Experten zu suchen. Ob eine kostenlose Immobilienbewertung genügend ist oder ein professionelles Wertgutachten benötigt wird, hängt von dem Grund der Wertermittlung ab.

Vor Gericht sind ausschließlich Wertgutachten gültig, die von einem Sachverständigen erstellt wurden. Beim Hausverkauf können Sie das Geld für einen Sachverständigen sparen und trotzdem eine präzise Wertermittlung erhalten. Im Rahmen der kostenlosen und umfassenden Immobilienwertermittlung berücksichtigt McMakler alle wertrelevanten Faktoren Ihrer Immobilie. Lassen Sie Ihr Haus kostenlos und unverbindlich von McMakler schätzen!

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