Die Boomstädte Deutschlands: Diese Städten haben eine glänzende Zukunft

Diese Städte haben eine glänzende Zukunft!

Vom Land in die Stadt – ein Trend, den wir in Deutschland schon lange beobachten können. Die deutschen Städte boomen. Vor allem die deutschen Metropolen konnten in den letzten Jahren profitieren, doch auch Mittel- und Kleinstädte befinden sich im Aufschwung: Die Immobilienmärkte boomen, die Wirtschafts wächst und die Chancen auf dem Arbeitsmarkt stehen gut.

Während die Großstädte allerdings durch die Corona-Pandemie an Attraktivität verloren haben und die Urbanisierung zumindest ein wenig ausgebremst wurde, konnten kleinere Städte aufholen. Betrachten wir die zahlreichen Rankings, die jährlich die attraktivsten, lebenswertesten oder wirtschaftsstärksten Städte küren, versammeln sich vor allem die Metropolen auf den vorderen Plätzen, während Städte im Ruhrpott häufig die Schlusslichter bilden. In diesem Artikel fassen wir für Sie zusammen, welche Städte – ausser der Dauerbrenner München, Berlin und Hamburg – außerdem als Boomstädte bezeichnet werden können und welchen Städten in Deutschland eine glänzende Zukunft bevorsteht.

München ist die Metropole mit den besten Zukunftsaussichten

Sei es im Städteranking der Wirtschaftswoche, im Ranking des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut oder generell auf dem Immobilienmarkt – Die bayerische Landeshauptstadt München finden wir fast immer an der Spitze vor. Seit Jahren boomt hier der Immobilienmarkt. Die Immobilienpreise liegen auf einem Top-Niveau und das mit einem ziemlich deutlichen Abstand zu Frankfurt, Stuttgart, Hamburg oder Berlin. München ist darüber hinaus ein pulsierender Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort. Zudem wächst hier nicht nur die Bevölkerung, sondern auch die Anzahl an jungen Menschen soll hier, im Gegensatz zum eigentlichen Trend in der Bundesrepublik, in den nächsten Jahren noch einmal deutlich zunehmen. Doch München bleibt nicht die einzige Metropole mit einer glänzenden Zukunft. Auch in der Hauptstadt sind die Zukunftsaussichten gut, denn in Berlin boomen vor allem der Immobilien- und Arbeitsmarkt mit seiner aktiven Gründerszene.

Unser Lesetipp für Sie:

In unserem Artikel “Metropolen der Zukunft” haben wir für Sie die Places to be der nächsten Jahre für Sie zusammengefasst.

Der Osten auf der Überholspur

Von wegen abgehängt – zahlreiche ostdeutsche Städte boomen. Sowohl in der Bevölkerungsentwicklung als auch beim Wirtschaftswachstum ließ die sächsische Metropole Leipzig die Konkurrenz in den letzten Jahren weit hinter sich. Sie gilt nicht ohne Grund als Boomstadt des Ostens. Aber auch Dresden und Erfurt dürfen nicht außer Acht gelassen werden. So entwickelte sich beispielsweise auch Dresden über die letzten Jahre rasant zu einem attraktiven und beliebten Wirtschafts- und Wohnstandort. Renommierte Unternehmen sorgen in Dresden für einen guten Arbeitsmarkt, die TU Dresden zählt zu den deutschen Exzellenzuniversitäten und lockt die junge Bevölkerung. Hohe Leerstandsquoten, wie es sie noch nach der Wende gab, gehören hier längst der Vergangenheit an. Das Bevölkerungswachstum in Dresden führte zum regelrechten Bauboom in der Stadt und ließ auch die Immobilienpreise stark ansteigen. Einige Statistiken sehen darüber hinaus die thüringische Stadt Jena als Spitzenreiter unter den ostdeutschen Städte hinsichtlich der zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung. Schon jetzt gilt Jena als aufsteigender Wissenschafts- und Hightech-Standort mit zahlreichen namhaften Unternehmen und mittelständischen Betrieben, die der Wirtschaft Jenas Aufschwung verleihen. Die Arbeitslosigkeit in Jena liegt weit unter dem thüringischen Durchschnitt und ist sogar niedriger als in einigen Metropolen. Überdurchschnittlich viele Firmengründungen und innovative Forschungen versprechen zudem eine rosige Zukunft für Arbeitnehmer und Unternehmen.

Jena zählt zu den Spitzenreitern der ostdeutschen Städte.

In diesen Städten boomt der Immobilienmarkt

Spitzenpreise für Immobilien werden schon lange nicht mehr nur in den Metropolen erzielt. Auch kleinere Städte haben sich zu regelrechten Boomstädten entwickelt. So werden beispielsweise in Konstanz oder in Esslingen am Neckar mittlerweile Preise erreicht, die wir sonst nur aus den Metropolen kannten. Ebenso boomt auch in Rosenheim und Regensburg der Immobilienmarkt und auch hinsichtlich der prozentualen Preissteigerungen liegen neben Berlin vor allem Mittelstädte weit vorne im Ranking. So verzeichnen unter anderem Augsburg oder Heilbronn deutlich stärkere Preissteigerungen als zum Beispiel Frankfurt am Main. Ein Grund für das Boomen solcher B-Städte liegt vor allem im Bevölkerungszuwachs, denn insbesondere Familien zieht es aus den Metropolen in kleinere Städte, da die Großstädte kaum mehr bezahlbar sind und das Angebot zu knapp ist. Darüber hinaus verfügen zahlreiche B-Städte über angesehene Universitäten und ziehen als Wissenschaftsstandorte vor allem auch die junge Bevölkerung an.

Vor allem B-Städte wie Esslingen am Neckar entwickeln sich zu Boomstädten.

Der Süden hängt alle ab

Obwohl sowohl der Osten langsam aufholt, Leipzig und Berlin seit Jahren einen Hype erfahren und auch im Ruhrpott einige Städte wieder eine positive Entwicklung zeigen, sind es vor allem die Städte und Regionen im Süden, die wirtschaftlich dem Rest Deutschlands davon ziehen. Dabei stechen München und umliegende Städte, Nürnberg mit Fürth und Erlangen, Stuttgart sowie die Städte im Rhein-Main-Gebiet besonders heraus. Diese Gebiete haben sich in den letzten Jahren ökonomisch überdurchschnittlich gut entwickelt und haben das Nord-Süd-Gefälle hinsichtlich Wohlstand und Lebensqualität noch weiter verstärkt.

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