Places to be: Dies sind die Metropolen der Zukunft

Wie werden die Städte der Welt in Zukunft aussehen?

Wie werden wir in Zukunft leben? Nichts beschäftigt uns Menschen so sehr wie die Frage, wie die Welt der Zukunft aussehen wird. Fliegende Autos, Magnetschwebebahnen, AI- gesteuerte Prozesse… Es gibt tausende Möglichkeiten und Wege, wie sich unsere Welt und unser Leben entwickeln könnte. Mindestens genauso wichtig wie die Frage, wie sich unsere Lebensweise entwickeln mag, ist die Frage, wo wir überhaupt leben werden. Städte werden für uns Menschen immer wichtiger. Während vor etwa 100 Jahren nur 15 Prozent der Weltbevölkerung in Städten gelebt hat, sollen bis 2030 sogar 60 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben. Unsere Welt wird immer urbaner, unser Leben dreht sich immer schneller. Immer mehr Menschen träumen von einem besseren Leben in der Stadt. Somit wird auch die Zahl der Mega-Metropolen in den nächsten zehn Jahren rasant steigen. Doch welche Metropolen werden die Anziehungspunkte der Welt sein? Wo wollen wir zukünftig leben?

In diesem Artikel haben wir die sechs Places to be der nächsten Dekade zusammengefasst.

6. Mumbai

Die Sonne brennt heiß auf die Erde hinab, dennoch wimmelt in den Straßen die lebhafte Bevölkerung. An den Straßenrändern reihen sich Essensstände auf, so weit das Auge reicht. Ein Strom von Passanten, die auf dem Weg zur nächsten Metro-Station sind, umgibt Sie und zieht Sie mit. Überall sind Menschen, die Atmosphäre erinnert ein bisschen an eine volle U-Bahn in Berlin, denn schließlich ist dies eine Metropole von 12 Millionen. Das Leben hier ist teuer - und begehrt. Menschen, die sich keine Wohnung leisten können, leben eben dort wo es nichts kostet. Unter der Brücke, an den Straßenrändern, in den Slums.

Menschenmengen überall - doch nicht alle haben das Glück, ein Leben im Luxus zu führen.

Das ist Mumbai, eine der bevölkerungsreichsten Großstädte der Welt und die größte Stadt Indiens. Als wichtige Hafenstadt ist Mumbai das wirtschaftliche und finanzielle Zentrum des Landes und zieht jedes Jahr hunderte neue Menschen an, die sich ein besseres und erfülltes Leben wünschen. Es ist eine Metropole zahlreicher Gesichter. Zum einen repräsentiert sie Hoffnung. Grandiose Gebäude, die bis in den Himmel reichen, zieren das Stadtbild und sind ein deutliches Wahrzeichen dafür, wie erfolgreich die Megastadt und ihre Einwohner sind. Neben der Wirtschaft boomt auch die Filmindustrie, denn jährlich werden in Mumbai die meisten Filme der Welt produziert. Doch die Großstadt hat auch eine ganz andere Seite, eine Seite die zeigt, dass ein erfolgreiches Leben in der Metropole keine Garantie ist. Mehr als die Hälfte der Einwohner wohnen in Slums, ohne Wasseranschluss und Kanalisation. Die Luftverschmutzung ist enorm, was vor allem auf die nahezu unzähligen Fabrikanlagen und Kraftwerke zurückzuführen ist. Die Schere zwischen arm und reich ist größer denn je.

Dennoch lassen sich unzählige Menschen nicht davon abschrecken, sich den Traum eines besseren Lebens in Mumbai zu verwirklichen. Bis 2030 soll Indiens Finanzzentrum auf 27,8 Millionen Menschen wachsen, und wird somit zu einer der größten Weltstädte werden. Vor allem die Computerindustrie wird stark wachsen, auch der Dienstleistungssektor bietet zahlreiche Arbeitsmöglichkeiten. Doch die Zukunft bietet nicht nur Glanz und Glamour. Denn die Klimakrise und die globale Erwärmung machen der Metropole zu schaffen. Wird nicht sofort etwas verändert, wird 70 Prozent des südlichen Mumbais aufgrund des steigenden Meeresspiegels bis zum Ende der nächsten Dekade unter Wasser liegen.

Genau um dies zu verhindern, hat Mumbai nun einen Maßnahmenplan entwickelt, der bis 2030 umgesetzt werden soll. Ein zentraler Aspekt ist dabei vor allem die Minimierung der Treibhausgas - Emissionen. Dies soll durch den Bau ökologisch nachhaltigerer Bauwerke und Urban Greening erzielt werden.

Was ist Urban Greening

Zum “Urban Greening” zählt jegliche Form der Stadtbegrünung. Egal, ob Gärten auf Hochhausdächern angelegt, weitere Parkanlagen gebaut oder ob einfach mehr Bäume am Straßenrand gepflanzt werden. All dies soll zum selben Ziel beitragen: Ein nachhaltigeres Leben in den Großstädten. Denn die Pflanzen haben einige Superkräfte, wenn es um den Schutz des Klimas geht. Zum Beispiel sind sie ein Feinstaubfilter und tragen zur Co2 Reduktion bei. Urban Greening ist nicht nur ein nachhaltiger Weg, das Klima zu schonen, sondern auch schön anzusehen.

Mexiko-Stadt ist ein Ort der Geschichte: Bereits die Azteken lebten genau an diesem Fleck der Welt im damaligen Tenochtitlán, dessen Ruinen noch heute in der Metropole verteilt sind. Bei einem Besuch in dieser historisch bedeutenden Metropole werden Sie nicht nur Zeugnisse aztekischer Kultur bewundern, sondern durch ganze Jahrhunderte spanischer und mesoamerikanischer Kultur geführt. Was Sie unbedingt nicht verpassen sollten: Heiße Schokolade und Churros, die fast überall in der Stadt genossen werden können.

Mexiko-Stadt ist das politische, soziale und kulturelle Zentrum Zentral-Amerikas

Mexiko-Stadt ist der politische, soziale und kulturelle Mittelpunkt Zentral-Amerikas und die Hauptstadt Mexikos. Es ist daher kein Wunder, dass die ständig wachsende Megastadt Menschen aus dem gesamten Latein-Amerika anzieht. In der nächsten Dekade wird die Stadtbevölkerung auf 13,7 Millionen Menschen wachsen und somit zu einer der bedeutendsten Metropolen der Welt werden. Die Metropole hat zahlreiche Seiten, besonders die kulturell geprägte Altstadt ist voll von Geschichte und Tradition - doch wie alle Megastädte der Zukunft hat auch Mexiko-Stadt mit Umweltproblemen eines riesigen Ausmaßes zu kämpfen. Die Luft ist dick mit Feinstaub, an jeder Straße und in jeder Ecke verteilen sich Dreck und Müll. Die Hauptstadt Mexikos kämpft seit Jahren mit intensiven Überschwemmungen, zugleich leben jedoch 1,3 Millionen Menschen ohne Zugang zu Trinkwasser. Die Leitungen sind rissig, das kostbare Wasser versickert nutzlos in der Erde und die Stadt muss tiefer und tiefer ins Grundwasser bohren, um überhaupt einen Teil der Menschen mit Trinkwasser versorgen zu können. Megastädte, die gebaut werden, um unzerstörbar zu sein, versagen - und das auf Kosten zahlreicher Menschen.

Dennoch treibt der Wunsch nach einem erfolgreichen Leben die Menschen vom Land in diese Stadt, sodass sie größer und größer wird. Jedoch kann Mexikos Wirtschaftszentrum nicht mehr lange existieren, wenn nichts gegen die katastrophalen Bedingungen unternommen wird. Deswegen hat auch Mexiko-Stadt einen “Plan Verde” entwickelt, mit dem die Metropole bis 2030 grüner und nachhaltiger gestaltet werden soll.

An erster Stelle soll das Verkehrsproblem gelöst werden. Hierbei gab es bereits erste tatkräftige Umsetzungen. Ein Fahrradverleihsystem wurde sehr erfolgreich etabliert. Auch die Dächer der Großstadt sollen nun endlich grün werden - mit einem Urban Gardening Projekt.

Wer weiß? Vielleicht radeln wir in der nächsten Dekade durch ein sauberes und grünes Mexiko-Stadt.

4. Chicago

Die Sonne steigt über den Wolkenkratzern auf und spiegelt sich glitzernd auf dem Michigansee. Kanäle durchziehen die Großstadt, auf denen Boote langsam auf und ab fahren. Bei Nacht sind die Gebäude und Straßen hell erleuchtet, und die Klänge von Jazz und Blues sind aus den Bars und Kneipen zu hören. Diese Stadt des Glanz und Glamours repräsentiert das Show Business der Vereinigten Staaten.

Anders als die anderen Städte auf dieser Liste wird Chicago im Jahre 2030 gerade einmal die 10 Millionen Einwohner Grenze überschritten haben und ist vergleichsweise klein. Jedoch wird sie stark an internationaler Bedeutung gewinnen. Bereits jetzt ist die Metropole am Michigansee ein Transportzentrum und eine der wichtigsten Handelsstädte in den USA.

Obwohl Chicago kleiner ist als die anderen Städte auf dieser Liste, sie in der nächsten Dekade an Bedeutung gewinnen.

Das Leben hier ist bunt. Die Metropole erlebte wegen der Börse und den vielen bedeutenden Unternehmen enormen wirtschaftlichen Aufschwung. Bis 2030 soll der BIP auf 600 Billionen US Dollar steigen. 8,9 Millionen Menschen genießen die Annehmlichkeiten der reichen Großstadt. Eine lebhafte Theaterkultur und zahlreiche Events sorgen dafür, dass das Leben hier nie langweilig wird. Genau diese Lebensweise fasziniert tausende Menschen. Das einfache Leben voller Unterhaltung, Spannung und Wohlstand wirkt so erreichbar und treibt zahlreiche Menschen dazu, den Schritt zu wagen und nach Chicago zu ziehen.

Ja, solch ein Leben kann durchaus erreicht werden. Jedoch gibt es auch eine ernüchternde zweite Seite zum Leben im Glanz. Chancengleichheit gibt es in Chicago nicht. Afro- Amerikaner sind noch heute stark benachteiligt. Während andere zukünftige Megastädte an ihrer Umweltpolitik arbeiten, ist Chicagos größte Baustelle das Problem der sozialen Ungerechtigkeit und Unsicherheit. Dies muss in den nächsten Jahren verbessert werden, wenn Chicago mit der schnell wandelnden Welt mithalten will. Wenigstens im Hinblick auf den Städtebau ist Chicago definitiv auf dem richtigen Weg. Mit “Smart-City” Maßnahmen soll die Metropole nachhaltiger gemacht werden. Öffentliche Transportmittel sollen sicherer und effektiver gestaltet, Energiesparmaßnahmen ergriffen und die Abfallwirtschaft in den nächsten 10 Jahren effizienter gehandhabt werden.

Was ist Smart-City?

Smart-City beschreibt alle Entwicklungskonzepte, die eine Stadt effizienter gestalten sollen. Mit Smart-City Maßnahmen sollen Städte technologisch fortschrittlicher, ökologisch nachhaltiger und sozial inklusiver weiterentwickelt werden.

3. Shanghai

n den nächsten Jahren sollen große Fortschritte in Technologie und Umweltschutz gemacht werden.

Shanghai ist eine schnelllebige Megastadt, unzählige Menschen schwärmen über die belebten Straßen. Bei Tag ist die Metropole geschäftig und produktiv, denn die bedeutende Industriestadt muss in Gang gehalten werden. Der größte Containerhafen der Welt befindet sich hier und muss ständig bewirtschaftet werden und betriebsbereit sein. Geht die Sonne unter, wollen die Bewohner Unterhaltung und Spaß. Das Nachtleben in der Megametropole ist spannend, tausende Touristen treten die lange Reise in diese Megacity an, um Teil davon zu sein.

Shanghai ist wahrhaftig eine Metropole der Zukunft, in der traditionelle chinesische Kultur auf moderne Hochhäuser und Konsumerismus trifft. Die Stadt ist der einzige Ort der Welt, den eine Magnetschwebebahn im öffentlichen Verkehr befährt. Mehr “back to the future” geht kaum.

Doch das futuristische Leben kommt auch mit seinem Preis: Die Riesenmetropole ist einer der teuersten Orte der Welt für einen luxuriösen Lebensstil.

Nichts desto trotz sieht die Zukunft für Shanghai glänzend aus: In den nächsten 10 Jahren wird die dem Westen ähnlichste Stadt Chinas zu einem global bedeutenden Finanzzentrum heranwachsen und mit 20,8 Millionen Menschen zur drittgrößten Metropole der Welt werden.

Shanghai sind elemente traditioneller chinesischer Kultur mit Hochhäusern und neuester Technologie verbunden.

Wie uns zahlreiche Filme und Bücher vorhersagen, werden auch im Bereich der Technologie und der Künstlichen Intelligenz bis 2030 große Fortschritte gemacht worden sein. Aufgrund der neuesten Technologien, die in Shanghai entwickelt werden, wird die Metropole für Investoren und Entrepreneure weiterhin attraktiv bleiben.

Doch wie alle Weltstädte hat auch Shanghai ihre Schattenseiten. Die Megacity ist luxuriös und teuer - doch nicht alle haben Geld. Riesige Armutsviertel umgeben die glamouröse Innenstadt und sind ein ernüchternder Kontrast zur Pracht des Erfolgs. Dort leben Menschen, die sich den Traum eines besseren Lebens nicht erfüllen konnten. Der lang anhaltende Kampf mit Luftverschmutzung und Überbevölkerung machen der Metropole zu schaffen - Probleme, denen die neuste Technologie endlich Einhalt gebieten soll. Vieles soll in den nächsten 10 Jahren automatisiert und nachhaltiger gestaltet werden. Wie genau, ist noch nicht exakt ausgearbeitet. Jedoch steht fest, dass vermehrt auf die Umwelt geachtet werden muss.

2. New York City

New York ist zu einem Symbol für Freiheit und Hoffnung geworden

Wolkenkratzer, Freiheitsstatue, Empire State Building. New York City ist ein Symbol für Wohlstand und Hoffnung. Sie ist für viele Menschen zu einem Wahrzeichen von Freiheit und Sorglosigkeit geworden - und von Reichtum. Laut Forbes Magazine ist New York global die Stadt mit den höchsten Lebenshaltungskosten. Während ein Arbeitsplatz auf der Wall Street der Traum eines jeden anstrebenden Börsenmaklers ist, strömen Touristen zum Times Square. NYC ist eine Metropole voller ikonischer und begehrter Orte. Momentan ist New York die bevölkerungsreichste Metropole der Welt, und das globale Finanzzentrum. Doch wird dies auch in Zukunft so bleiben? Schließlich nannte der ehemalige US-amerikanische Präsident Donald Trump sie noch letztes Jahr eine “Geisterstadt”.

Die Zukunftsaussichten für die Metropole zeigen glücklicherweise ein ganz anderes Bild.

Bis 2030 soll die Metropole auf 10 Millionen Einwohner heranwachsen. Durch den Banken- und Finanzsektor wird die Wirtschaft enorm angetrieben, wodurch auch der BIP rasant in die Höhe steigen wird. Die Weltstadt New York hat auch ambitionierte Pläne für die Umweltpolitik. In der nächsten Dekade soll der Co2 Ausstoß um 30 Prozent gesenkt werden. Dies soll vor allem durch eine bessere Gebäudeisolierung und die Förderung von erneuerbaren Energien erzielt werden. Gebäude, Transportsysteme und auch Produktionsbetriebe sollen bis 2030 ausschließlich durch Wind-, Solar- und Wasserkraft angetrieben werden. Auch ohne Autos sollen die Einwohner New Yorks alle Orte erreichen können - deswegen wird auch das Transportsystem in der nächsten Dekade erneuert werden. Angefangen wird mit der berühmten Penn Station. Diese Metro Station soll hell erleuchtet und so ausgebaut werden, dass sich die Menschen dort sicher fühlen können. Denn der Klimawandel ist eine große Gefahr für die Weltstadt. Steigende Meeresspiegel, feuerheiße Hitzewellen und gigantische Stürme bringen Verwüstung mit sich und gefährden Menschenleben. Es ist daher wichtiger denn je zuvor, Maßnahmen zu ergreifen, die die Menschen vor den katastrophalen Folgen des Klimawandels schützen.

Auch städtebaulich soll es zu großen Veränderungen kommen. Beispielsweise soll das bekannte Long Island City 5 Points, ein Ort der Kunst und Kultur, heruntergerissen werden, damit Platz für luxuriöse High-Rise Gebäude geschaffen werden kann. Über diese anstehende Entwicklung sind jedoch nicht alle Bewohner New Yorks glücklich. Aktuell gibt es ein Gerichtsverfahren zwischen der “New York City Arts Community” und der Stadtverwaltung, welches über die Zukunft des Long Island City 5 Points entscheiden wird.

1.Tokio

Platz Eins auf unserer Liste ist das sich schnell-wandelnde Tokio. Das Erste, was Ihnen an der Hauptstadt Japans aufwallen wird, sind die blitzenden, knall-grellen Werbebotschaften, die sich in sekundenschnelle an den Hauswänden und Billboards in der hell erleuchteten Innenstadt verändern und die Stadt in ein buntes Licht tauchen. Japans Gesellschaft ist ein Musterbeispiel einer Konsumgesellschaft, jedoch ist davon auf den Straßen nichts zu merken. Die Weltstadt Tokio ist glänzend sauber. Die Straßen und Bürgersteige sind so rein, dass viele Touristen sogar scherzend behaupten, die bekannte “5-Sekunden Regel” könnte in Tokio zu einer “5-Minuten Regel” werden.

Obwohl Tokio eine Millionenstadt ist, ist sie unglaublich sauber

Japans Hauptstadt ist mit 13 Millionen Einwohnern auch zugleich die am dichtesten bevölkerte Stadt des Landes. Damit Platz für die Unmengen an Fußgängern da ist, sind die Bürgersteige riesig. Denken Sie an die bekannte “Shibuya Crossing”, an der viele hunderte Menschen gleichzeitig und in perfekter Ordnung, die Straße überqueren.

Tokio ist weit mehr als nur ein beliebter Touristen Hot-Spot für Asien-Liebhaber. Die Großstadt ist das politische und ökonomische Zentrum Japans, und ist nach BIP die größte städtische Ökonomie der Welt. Hunderte bekannte und erfolgreiche Firmen sind in diesem Finanzzentrum angesiedelt, im Jahre 2019 hatten sogar 39 der “Fortune 500” Firmen dort ihren Sitz. Trotz der vielen Menschen, die hier leben, ist die Metropole eine der sichersten der Welt. Im Jahr 2017 wurde Tokio nach dem “sichere Städte Index” sogar als die weltweit sicherste Stadt ausgezeichnet.

Wie wird dieses Finanz- und Wirtschaftszentrum in den nächsten 10 Jahren wachsen? Wer wird dort leben? Bis 2030 soll die Bevölkerung auf 37 Millionen Menschen steigen. Dies ist kein Wunder, wenn Sie die hohe Lebensqualität in Tokio bedenken. Während andere Megametropolen wie Shanghai oder Mumbai wirtschaftlich sehr nah an Tokio herankommen, ist die japanische Metropole in einem zentralen Aspekt ganz besonders überlegen: Lebensqualität. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind besser ausgebaut, die Metropole ist sauber und es gibt weit weniger Kriminalität als in jeder anderen Weltstadt. Auch in technologischer Kompetenz ist Tokio anderen Metropolen weit voraus. In jedem Hinblick ist Tokio wirklich eine Stadt der Zukunft, wie sie in Büchern beschrieben ist: Die Großstadt wird bis 2030 stark robotisiert und automatisiert werden, künstliche Intelligenzen und Big Data werden noch mehr an Bedeutung gewinnen und der elektrische Motor wird wichtiger denn je. Doch so sehr Tokio auch fortgeschritten, sauber und sicher wirken mag: Ein großes Problem bringt die Zahl der Menschen, die die Megacity ihr Zuhause nennen, mit sich: Klimaschäden.

Um die fatalen Folgen des Klimawandels so gut wie möglich vorzubeugen, soll bis 2050 eine “Null-Emissions-Politik” durchgeführt werden. Dabei sollen erneuerbare Energien zur Hauptenergiequelle und CO2 neutrale Bebauung soll gefördert werden. Beispielsweise werden in Zukunft bestimmte Spezifikationen festgelegt, die versichern, dass ausschließlich energiesparende Gebäude erbaut werden. Gleichermaßen soll auch die Bauwerksbegrünung gefördert werden. Plastik soll ab nun nachhaltiger genutzt und im Meer sogar ganz vermieden werden. Ziel ist es, bis 2050 nachhaltiger zu leben und die natürlichen Ressourcen schonend zu nutzen.

Tokio hat zwar weit fortgeschrittene Technologie, jedoch muss in Zukunft vermehrt auf das Klima geachtet werden


So ganz sind wir in den nächsten 10 Jahren noch nicht bei fliegenden Autos und Roboter-betriebenen Restaurants angekommen. Unsere Metropolen entwickeln sich in eine ganz andere, jedoch sehr notwendige Richtung: Nachhaltigkeit an erster Stelle. Vielleicht können die Metropolen der Zukunft auch weiteren, kleineren Städten ein Beispiel werden, sodass wir bald in einer grüneren Welt leben können. Wir hoffen es und sind gespannt, welche Entwicklungen und Zukunftsprognosen tatsächlich zur Realität werden.

Der Wunsch nach einem Eigenheim lässt sich auch über einen Immobilientausch realisieren.