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Haus verkaufen – ein Ratgeber

Haus verkaufen – ein Ratgeber

Wer sein Haus verkaufen möchte, ist oftmals mit Schwierigkeiten und Unsicherheiten konfrontiert. Wie kann man einen möglichst hohen Verkaufspreis erzielen? Wie viel Aufwand sollte man in die Objektbewerbung stecken? Und schließlich: Wie sollte man die Besichtigungen organisieren? Unabhängig davon, ob Sie sich dazu entschließen, einen Makler zu engagieren, ist es wichtig, dass Sie als Immobilienverkäufer einen Überblick über den gesamten Ablauf bekommen, um den bestmöglichen Preis für Ihre Immobilie aushandeln können.

1. Zeitpunkt

Wenn Sie Ihr Haus verkaufen möchten, gibt es nicht den einen perfekten Zeitpunkt. Es ist generell sinnvoll, den Markt ein halbes Jahr zu beobachten, bevor Sie Ihre Immobilie inserieren. Zudem gibt es bestimmte Einflussfaktoren, die Sie sich als Hausverkäufer zu Nutze machen können. Erstens hat der Leitzins der Europäischen Zentralbank unter Umständen Einfluss auf den Wert Ihrer Immobilie. Eine Niedrigzinspolitik kann zu höheren Vermögenspreisen führen, da niedrige Zinsen den Wunsch nach Eigentum steigern. Zum jetzigen Zeitpunkt liegt der Leitzins der EZB zum Beispiel bei 0.05% (Stand: Januar 2016), was Ihnen bei der Preisverhandlung in die Hände spielen kann. Umgekehrt kann eine Zinssteigerung zu sinkender Nachfrage auf dem Immobilienmarkt führen.

Zweitens muss beachtet werden, dass nach zehn Jahren die Spekulationssteuer entfällt – Sie zahlen ab 2016 also keine Steuern mehr auf den Verkauf von Immobilien, die Sie vor 2006 erstanden haben. Trotzdem fallen zusätzliche Kosten an, die normalerweise Großteils vom Käufer übernommen werden. Sie sollten sich dennoch über diese Kosten bewusst sein, denn in Sonderfällen kann es sein, dass auch Sie Teile davon übernehmen müssen. Zum einen wird die Gebühr für den Notar fällig, die typischerweise 1,5-2% vom beurkundeten Verkaufspreis beträgt. Dazu kommen Grunderwerbssteuer, welche abhängig vom Bundesland zischen 3,5-6,5% des Kaufpreises liegt. Hinzu kommt die Gebühr für eine Grundbuchänderung, welche sich an der Gebührenordnung orientiert.

Um den richtigen Zeitpunkt für den Hausverkauf zu finden, gilt es also, wichtige Gesetzgebungen und Kostenaspekte des Immobilienmarktes im Hinterkopf zu behalten.

2. Preisfindung

Wenn Sie Ihr Haus verkaufen möchten, sollte die richtige Preisfindung oberste Priorität haben. Denn ein zu hoch angesetzter Preis kann potentielles Interesse an Ihrer Immobilie im Keim ersticken. Umgekehrt kann ein zu niedriger Preis dazu führen, dass Sie übervorteilt werden oder Ihre Immobilie gar nicht erst loswerden, weil Interessenten misstrauisch werden – nach dem Motto ,,was nichts kostet, ist auch nichts wert.’’

Ein realistischer Preis setzt sich aus verschiedenen Faktoren zusammen. Wichtigste Eckdaten sind Bodenwerte, Gebäudewerte, Marktlage und das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage. Während einige Aspekte recht eindeutig zu ermitteln sind, ist das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage schwieriger zu durchschauen. Tendenziell zieht es die Bevölkerung in die Großstädte, sodass man in urbanen Gegenden von einer steigenden Nachfrage ausgehen kann. So stellten Tobias Held und Matthias Waltersbacher vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung kürzlich fest: ,,Weit überdurchschnittliche hohe Zuwächse der Wohnflächennachfrage sind vor allem in den Big-Seven-Städten und deren Umland sowie in Teilen von Nordniedersachsen, Baden-Württemberg und Südbayern zu erkennen.’’ Andernorts, vor allem in ländlicheren Gegenden, gibt es dahingegen starke Bevölkerungsrückgänge. Folglich gibt es lagebedingt erhebliche Unterschiede in der Immobilienbewertung. Aber auch die Instandhaltung der Immobilie spielt in die Preisfindung hinein. Weil diese so komplex ist, zieht der Großteil derer, die ihr Haus verkaufen möchten, ein professionelles Gutachten, wie McMakler es anbietet, zu Rate.

3. Relevante Unterlagen

Wenn Sie Ihr Haus verkaufen wollen, sind vollständige Unterlagen das A und O. Wichtig für den Immobilienverkauf sind:

  • Grundbuchauszug
  • Lageplan/Flurkartenauszug
  • Baugenehmigungsurkunde
  • Baupläne
  • Wohn- und Nutzflächenberechnung
  • Baubescheinigung
  • Energieausweis
  • Übersicht über relevante Instandhaltungsmaßnahmen
  • Grundsteuerbescheid

4. Das Exposé und die Besichtigung

Falls Sie sich entscheiden, selbst ein Exposé zu erstellen, sollten Sie sich zuvor ausreichend informieren und angemessen Zeit investieren. Das Exposé ist die Visitenkarte des Objekts und sollte daher so attraktiv wie möglich gestaltet sein. Wichtig sind u.a. aussagekräftige Bilder, die detaillierte Objekt- sowie Lagebeschreibung und ein aktueller Energieausweis. Details zur Exposéerstellung finden Sie hier.

Wenn es zur Besichtigung kommt, achten Sie auf eine aufgeräumte, helle Umgebung. Ein guter erster Eindruck hilft Ihnen dabei, Ihre Preisforderung durchzusetzen. Bei der Preisverhandlung sollten Sie eine Preisuntergrenze für sich selbst festlegen und sich nicht unter Druck setzen lassen. Was Sie bei der Besichtigung beachten sollten, lesen Sie hier.

Wenn Sie Ihr Haus verkaufen wollen, kommen einige Herausforderungen auf Sie zu, welche viel Zeit und Nerven erfordern – aber es gilt, eine positive Einstellung beizubehalten. Wenn Sie sich von der Vielzahl der zu beachtenden Faktoren überfordert fühlen oder ganz einfach die zu investierende Zeit anderweitig nutzen möchten, steht McMakler Ihnen mit einem effektiven und verlässlichen Service gerne zur Seite. Und das Beste ist: Der Service McMaklers ist für Sie als Immobilienverkäufer in einem Großteil der Bundesländer völlig kostenlos.

Viel Erfolg!


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