Jetzt kostenlos bewerten
Telefon 0800 500 80 02

Tipps für entspannte Tage auf dem Balkon

Tipps für entspannte Tage auf dem Balkon

Der langersehnte Frühling ist endlich da. An den ersten heißen Tagen des Jahres zieht es die Bewohner auf ihre Balkone. Dort wird freudig gepflanzt, gesonnt, gegrillt… doch welche Aktivitäten sind auf dem Balkon denn überhaupt erlaubt und was kann den Hausfrieden stören? Damit die Frühlingsgefühle nicht bald durch eine Abmahnung oder gar eine Kündigung des Mietverhältnisses ein jähes Ende finden, gibt McMakler Ihnen einen Überblick, was auf einem Balkon in einer Mietwohnung gestattet ist und was nicht.

1. Grillen auf dem Balkon:

Generell ist ein Grillverbot in der Haus- oder Gemeinschaftsordnung zulässig. In diesem Fall müssen die Mieter sich streng daran halten. Ist kein solches Verbot festgelegt, können Mieter in Absprache mit den Nachbarn grillen so oft sie wollen. Hierbei gibt es aber trotzdem ein paar Dinge zu beachten: McMakler empfiehlt beim Grillen auf einen Elektrogrill zurückzugreifen. Dieser birgt keine so hohe Brandgefahr wie ein offener Holzkohlegrill und verursacht meist auch weniger Rauch und Gerüche, durch den sich die Nachbarn gestört fühlen könnten. Außerdem muss beim Grillen die Nachtruhe eingehalten werden und auch der Lärmpegel bei Grillpartys sollte sich im Rahmen halten.

2. Sonnenschutz auf dem Balkon:

Wenn Sie eine Markise oder einen ähnlichen Sonnenschutz an Ihrem Balkon anbringen wollen, müssen Sie für diese “bauliche Veränderung” zuerst die Erlaubnis Ihres Vermieters einholen. Tun Sie dies nicht, müssen Sie für mögliche Schäden bei der Anbindung selbst haften. Bei sehr starker Sonneneinstrahlung auf dem Balkon können Sie als Mieter auch einfach einen angemessenen Sonnenschutz beim Vermieter einfordern, denn dieser ist dazu verpflichtet für ausreichend Wärmeschutz zu sorgen. Ob er dies durch Jalousien, Markisen oder sonstige Vorkehrungen macht, ist dem Vermieter selbst überlassen. Laut diversen Gerichtsurteilen rechtfertigt extreme Sommerhitze in der Wohnung sogar eine fristlose Kündigung seitens des Mieters oder eine Mietminderung.

3. Bepflanzung des Balkons:

Der Mieter darf seinen Balkon bepflanzen, wie es ihm beliebt. Die Blumenkästen müssen allerdings sicher angebracht werden und dürfen auch bei Unwetter und Sturm keine Gefahrenquelle darstellen. Deshalb sollten Sie die Blumenkästen am besten innen am Balkon anbringen. Wird dennoch etwas beschädigt oder Passanten durch herabfallende Gegenstände verletzt, muss die Haftpflichtversicherung des Mieters für Schäden aufkommen. Hinsichtlich der Art der Bepflanzung gibt es nur eine Einschränkung: Auf Efeu oder rankenden Wein sollte verzichtet werden, da dieser auf lange Sicht die Fassade zerstören kann.

Bepflanzte Balkone an einer Altbaufassade

4. Sonnen auf dem Balkon:

In der Regel darf man sich in den eigenen vier Wänden so freizügig kleiden, wie man möchte. Allerdings nur bis zu dem Punkt, an dem sich kein Anderer gestört fühlt. Gleiches gilt auf dem Balkon. Auch wenn die Hitze dazu verlockt, die Terrasse zur textilfreien Zone zu erklären, können sich Nachbarn dadurch gestört fühlen. Im Extremfall kann hieraus sogar ein Ordnungsgeld resultieren. Wenn ihr Balkon für Nachbarn sehr gut einsehbar ist, können Sie auch über einen Sichtschutz nachdenken. So haben Sie Ihre Ruhe und stören keine Nachbarn. Dieser Sichtschutz muss jedoch vom Vermieter genehmigt werden und zum Gesamtbild der Wohnanlage passen.

McMakler wünscht einen schönen Sommer!

Wenn Sie sich an diese Tipps halten, werden weder die Nachbarn noch der Vermieter gestört und den erholsamen warmen Tagen auf Balkonien steht nichts mehr im Wege.


Top-Artikel

Jetzt zum Höchstpreis verkaufen oder vermieten!

In nur wenigen Schritten ermitteln wir den Wert Ihrer Immobilie.

Jetzt kostenlos bewerten
Jetzt Immobilienwert ermitteln