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Alternative Wohnformen

Alternative Wohnformen

Die Urbanisierung lässt Menschen aus dem ganzen Land in die Großstädte strömen. Das führt sowohl zu einer Verknappung des vorhandenen Wohnraums, als auch einem Mangel an bebaubaren Flächen. Dieses Phänomen, welches in ganz Europa ersichtlich ist, führt dazu, dass die Stadtbewohner über alternative Wohnformen nachdenken müssen. McMakler stellt Ihnen im Folgenden einen kleinen Ausschnitt der modernen Wohnalternativen vor.

1. Mikro Häuser als alternative Wohnformen:

Der Bau von Mikro Häusern ist ein Trend, der ursprünglich aus den USA stammt. Mikro Häuser als alternative Wohnform sind besonders für Singles oder Paare geeignet und wirken aufgrund ihrer kleinen Fläche dem Wohnraummangel entgegen. Manche Mikro Häuser bringen sogar den Vorteil mit sich, dass sie klein genug sind, um von einem Ort zum anderen transportiert werden zu können. Deshalb sind sie besonders geeignet für diejenigen unter uns, die aufgrund beruflicher Veränderungen häufig umziehen müssen. Außerdem sind die kleinen Häuschen äußerst umweltfreundlich. Sie hinterlassen nur einen kleinen ökologischen Fußabdruck, da nachhaltige Baustoffe verwendet werden, ein geringer Energieverbrauch stattfindet und insgesamt nur eine kleine Fläche verbaut wird. Dies ist vor allem auch ein Kostenvorteil, denn wenn eher in die Höhe, als in die Breite gebaut wird, benötigt der Eigentümer logischerweise auch nur ein kleineres Grundstück.

2. Wohnhochhäuser als alternative Wohnformen:

Nicht nur mit einem Mangel an vorhandenem Wohnraum, sondern auch mit einem Mangel an bebaubaren Flächen haben Stadtentwickler derzeit zu kämpfen. Diesem Problem soll mit einer Erhöhung der Wohnungsdichte entgegengewirkt werden. Bestens geeignet hierfür: Wohnhochhäuser in der Innenstadt. Doch um dieses Konzept erfolgreich zu machen, bedarf es zunächst einen Imagewandel. Das Hochhaus hat bis zuletzt nicht vom allerbesten Ruf profitieren können. Die Plattenbauten der Sechziger- und Siebzigerjahre schrecken die meisten Wohnungssuchenden ab, da diese meist vom Standard als auch von den aktuellen Bewohnern nicht den eigenen Vorstellungen entsprechen. Doch die neue Generation der Hochhäuser hat mehr zu bieten. Das Hochhaus als modernes Wohnkonzept bietet nicht nur einer größeren Anzahl an Menschen Wohnraum, sondern erfüllt auch immer mehr die gehobenen Ansprüche. Zudem kann es mit seiner Nachhaltigkeit punkten. Das sind Gründe genug, für ein Comeback des Hochhauses. Architekten, welche sich mit dem Bau der modernen Hochhäusern befassen, wollen aus den Fehlern beim Bau der Plattenbauten lernen. Die neue Generation der Wohnhochhäuser soll nicht mehr zum sozialen Brennpunkt werden, sondern durch zentrale Lage, einen Empfangsbereich, geräumige & grüne Terrassen und Gärten, viel Licht und Nachhaltigkeit bestechen. Somit sind sie optimal auf alle Bedürfnisse eines urbanen Lebensstils abgestimmt.

Moderne Wohnhochhäuser bieten vielen Menschen Wohnraum und wirken somit der Wohnflächenknappheit entgegen

3. Share Economy als alternative Wohnformen:

Um dem extremen Konsumverhalten unserer Gesellschaft entgegenzuwirken, fangen die Deutschen immer mehr an ihr Hab und Gut zu teilen. Share Economy nennt sich die moderne Form des Teilens. Man teilt ein Auto, sein Werkzeug oder bietet die eigene Wohnung für Reisende an. Doch bislang ist es noch nicht sehr weit verbreitet, den eigenen Wohnraum dauerhaft zu teilen. Doch auch dies wird sich in Zukunft ändern. Wohnräume, welche nicht jeden Tag genutzt werden, können bei den modernsten Wohnkonzepten zu Gemeinschaftsflächen umgewandelt werden. So zum Beispiel Balkone: Da Sie vergleichsweise selten genutzt werden, macht es langfristig Sinn, diese Einheit für die gesamte Wohngemeinschaft nutzbar zu machen. Die kleinen Balkone an jeder Wohnung könnten also zum Beispiel einer ausladenden Dachterrasse oder einem großen Gemeinschaftsgarten weichen. Hierdurch wird nicht nur Platz gespart, sondern auch ein Mehrwert für die Bewohner der modernen Wohnkomplexe geboten. Das Gleiche ist auch für Gemeinschaftsküchen oder Bäder vorstellbar.

4. Fazit:

Dies ist nur ein Ausschnitt für mögliche alternative Wohnformen. Townhouses, welche das altherkömmliche Einfamilienhaus ersetzten, Hausboote, welche überhaupt kein festes Grundstück benötigen oder Baumhäuser, welche hoch oben in den Baumkronen angesiedelt sind, stellen ebenfalls alternative Wohnformen dar. Viele alternative Wohnformen prägen schon heute das Stadtbild, andere werden vielleicht in Zukunft immer häufiger gefragt werden. Das ist abhängig davon, ob sich der aktuelle Immobilienboom auch weiterhin so rasant entwickeln wird, wie das die vergangenen Jahre der Fall war.


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