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Heizkosten sparen: 10 Tipps

Heizkosten sparen: 10 Tipps

Auch wenn der diesjährige November uns nicht auf die kalte Jahreszeit einstellt, steht der Winter dennoch unmittelbar vor der Tür und soll laut Wetterexperten nicht gerade mild werden. Aus diesem Grund lohnt es sich, bereits jetzt Wissenswertes über das Thema Heizkosten zu erfahren – inklusive 10 erfolgsversprechender Tipps zur Einsparung von Heizkosten.

1. Durchschnittliche Heizkosten für die jeweiligen Heizungstypen:

Die eigenen Heizkosten sind natürlich abhängig von vielerlei Faktoren, wie zum Beispiel der Energieeffizienz und dem Alter des Hauses oder der Wohnung, sowie dem Zustand des Heizsystems, den aktuellen Kosten für Energieträger wie Heizöl, Strom, Erdgas oder Pellets und natürlich spielt auch das eigene Heizverhalten eine entscheidende Rolle bei der Höhe der Heizkosten.

Im Folgenden sind durchschnittliche Werte für die jeweiligen Heizungstypen – Gasheizung, Ölheizung, Pelletheizung, Scheitholz-Heizung und Stromheizung – in deutschen Haushalten ersichtlich:

  • Eine Gas-Heizung in deutschen Haushalten verursacht Kosten von etwa 10,43 € pro m² und Jahr
  • Eine Öl-Heizung verursacht Kosten von etwa 11,83 € pro m² Wohnfläche und Jahr
  • Eine Pellet-Heizung verursacht Kosten von etwa 9,22 € pro m² Wohnfläche und Jahr
  • Eine Scheitholz-Heizung verursacht Kosten von etwa 10,45 € pro m² Wohnfläche und Jahr
  • Eine Elektro-Heizung verursacht Kosten von etwa 45,28 € pro m² Wohnfläche und Jahr

Diese Ergebnisse und eine detaillierte Berechnung auf Grundlage des Alters der Immobilie finden Sie hier

2. Heizkosten sparen:

Heizkosten sparen

Wie sie sehen können, gibt es sehr große Unterschiede bezüglich der Heizkosten abhängig vom jeweiligen Heizungstypen. Auch wenn es oft schwer beziehungsweise nicht möglich ist, den Heizungstyp zu wechseln, können Sie bei jedem dieser Typen Heizkosten sparen und somit mittelfristig die eigenen Nebenkosten, welche in privaten Haushalten größtenteils von Heizkosten verursacht werden, verringern. Zusätzlich können Sie mit dem richtigen Heizen der Umwelt und Ihrer Gesundheit etwas Gutes tun. Ein gutes Raumklima hilft bei der Vermeidung von Schimmel, welcher langfristig nicht nur gesundheitsgefährdend ist sondern auch die Bausubstanz schädigen kann.

10 Tipps, wie Sie Heizkosten einsparen, finden Sie im Folgenden:

Heizkosten sparen nachts

  • Nicht mit Strom heizen: Wärme aus der Steckdose kann kein Dauerzustand sein, sondern sollte nur im äußersten Notfall genutzt werden, denn wie oben ersichtlich ist, bringt diese Methode die mit Abstand höchsten Kosten.
  • Räume nicht überhitzen: Die Idealtemperatur in Wohnräumen beträgt 20-22 °C, in der Küche 18-20 °C, im Schlafzimmer 16-18 °C und im Badezimmer bis maximal 23 °C. Wenn die Raumtemperatur nur um 1 °C gesenkt wird, können 6% der Heizkosten eingespart werden.
  • Fenster nicht kippen: Wenn parallel zum Heizen die Fenster dauerhaft gekippt sind, entstehen sehr hohe Wärmeverluste. Pro Heizsaison können die Heizkosten um bis zu 200€ steigen.
  • Stoßlüften: Stoßlüften ist die nachhaltigere Variante, um Frischluft in den Raum zu lassen. Diese Methode spart nicht nur Heizkosten sondern verbessert auch das Raumklima erheblich und vermeidet Schimmelbildung.
  • Fenster abdichten: Wenn Sie ältere Fenster in Ihrem Wohnraum aber kein Geld für eine Erneuerung dieser haben, können Sie auch mit einer kostengünstigeren Methode Heizkosten einsparen. Ganz einfach wärmedurchlässige Ritzen an Fenstern oder Türen mit selbstklebenden Streifen aus dem Baumarkt abdichten.
  • Heizkörper frei halten: Gardinen oder Möbel sollten nicht direkt vor der Heizung platziert werden, da dies zu einem Wärmeverlust von bis zu 15% führen kann.
  • Wände dämmen: Besonders die dünnen Wände hinter Heizkörpern sollten mit Dämmplatten oder Dämmfolie bestückt werden, um übermäßigen Wärmeverlust zu vermeiden.
  • Heizkörper entlüften: Wenn Heizkörper regelmäßig entlüftet werden, können bis zu 15% Heizkosten eingespart werden. Die Entlüftung sollte idealerweise einmal im Jahr mit einem speziellen Schlüssel vorgenommen werden.
  • Nutzung von Heizkörperthermostaten: Diese Thermostate sind programmierbar und steuern die Beheizung nach individuellem Bedarf. Sie können sowohl auf bestimmte Tageszeiten als auch Wochentage programmiert werden.
  • Heizkosten für Warmwasser im Kopf behalten: Zu den Heizkosten gehört auch das Erwärmen von Wasser, welches ca. 12% des Energieverbrauches ausmacht. Wenn beispielsweise ein sogenannter Sparduschkopf verwendet wird, können bis zu 50% weniger Wasserverbrauch entstehen und auch Kosten für die Wassererwärmung gespart werden.

Wie Sie sehen, kann schon mit einfachen Tricks ein Großteil der Heizkosten eingespart werden – tun Sie es Ihrem Geldbeutel, Ihrer Gesundheit und der Umwelt zuliebe.


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