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Kauf von Anlageimmobilien

Kauf von Anlageimmobilien

Für viele Investoren ist der Kauf von Immobilien als Kapitalanlage attraktiv. Dies hat zwei Gründe: erstens ermöglicht der aktuelle Niedrigzins eine günstige Kapitalaufnahme und zweitens versprechen die zur Zeit steigenden Immobilienpreise meist hohe Renditen. In welche Anlageimmobilien investiert werden sollte und was vor dem Kauf einer Anlageimmobilie zu beachten ist, erfahren Sie im Folgenden.

1. In welche Anlageimmobilien sollte investiert werden?

Grundsätzlich gibt es vier Arten von Anlageimmobilien: Häuser, Wohnungen, Gewerbeimmobilien und Immobilienfonds. Diese unterscheiden sich durch folgende Merkmale:

Häuser: Einfamilien – sowie Doppelhäuser mit hohen Grundstückanteil stellen meist eine wertvolle Anlage dar, da sich ihr Wiederverkaufswert erhöht. Mehrfamilienhäuser hingegen weisen zwar im Vergleich zu Einfamilienhäusern oder Eigentumswohnungen häufig eine höhere Rendite auf, jedoch müssen Investoren von Mehrfamilienhäusern auch oftmals mit Leerständen und Problemmietern rechnen.

Wohnungen: Für den Kauf einer Wohnung muss zwar meistens weniger Kapital eingesetzt werden, jedoch ist oft auch der Kapitalertrag geringer. Käufer von einzelnen Wohnungen sind außerdem meist Teileigentümer der Eigentümergemeinschaft eines Wohnhauses. Dies kann häufig Probleme hervorrufen, da sich die Eigentümergemeinschaft bezüglich jeglicher Themen, wie beispielsweise anstehenden Renovierungsarbeiten, absprechen muss.

Gewerbeimmobilien: Obwohl sich Gewerbeimmobilien oftmals durch hohe Renditen auszeichnen, bergen diese auf Grund von neuen Markttrends ein hohes Risiko. Der zukünftige Bedarf an Werbeflächen ist somit durch neue Bürostrukturen wie zum Beispiel dem “Home-office” oder vermehrtem Online-Handel sehr schwer vorherzusehen.

Immobilienfonds: Durch eine Investition in einen Immobilienfond erwirbt der Investor Anteile an Immobilien. Dies stellt eine indirekte Investition in Anlageimmobilien dar. Hier wird meist ein hoher Kapitaleinsatz gefordert. Der Vorteil der Investition liegt jedoch darin, dass sich die Verwalter des Fonds um das Management kümmern, sodass sich der Investor entspannt zurücklehnen kann.

Welche Immobilie als Kapitalanlage am besten geeignet ist, kann allerdings nicht generalisiert werden. Dies hängt viel mehr von der individuellen Risikobereitschaft, dem Kapitaleinsatz sowie dem erwarteten Ertrag ab. Um eine hohe Rendite zu erzielen, sollten Investoren jedoch stets darauf achten, dass der Kaufpreis in Relation zu den möglichen Mieteinnahmen nicht zu hoch ist.

2. Was sollten Investoren vor dem Kauf einer Anlageimmobilie beachten?

Vor dem Kauf einer Anlageimmobilie sollten neben finanziellen Aspekten weitere Kriterien beachtet werden, damit die Investition eine wirtschaftlich rentable Anlage darstellt. An erster Stelle steht hier die Lage einer Immobilie. Zu einer guten Lage zählen Parameter wie Verkehrs – und Stadtanbindung sowie die Attraktivität des Umfelds. Von einem attraktiven Umfeld spricht man, wenn es neben einer guten Verkehrs – und Stadtanbindung ein reichhaltiges Angebot an Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und Cafés, Schulen, sanitären Einrichtungen sowie Grünanlagen und Freizeitangebote gibt. Doch nicht nur die Lage ist beim Kauf einer Immobilie wichtig. Auch sollten Investoren darauf achten, welche Kosten beim Kauf eines Altbaus im Vergleich zu dem Kauf eines Neubaus anfallen. Beim Kauf eines Altbaus fallen beispielsweise oftmals Sanierungsarbeiten an. Einige Modernisierungsmaßnahmen sind nach EnEV außerdem verpflichtend und können somit nicht umgangen werden. Weiterhin sollte ein Blick in bestehende Mietverträge geworfen werden, da diese bei einem Gebrauchtimmobilienkauf übernommen werden müssen. Dies hilft Investoren herauszufinden, ob es sich bei den Mietern eventuell um Problemmieter oder Mietnomaden handelt. Stress mit Mietern oder ausfallende Mieteinnahmen können somit im Vorhinein vermieden werden. Doch auch bei einem Neubaukauf können hohe Kosten anfallen. Hier gibt es beispielsweise Kosten, die nicht im Planungsbereich und damit auch nicht in der Kostenkalkulation eines Architekten liegen. Diese Nebenkosten können zum Beispiel Kosten für bestimmte Ausstattungsmerkmale, Anschlusskosten oder Kosten für die Außenanlage sein. Investoren von Neubauimmobilien sollten sich ebenfalls darüber im klaren sein, dass die Kosten während einer Bauphase weiterhin steigen können. Somit ist der Kauf eines Neubaus nicht zwangsläufig kostengünstiger als der eines Altbaus.

Beachten Sie die von McMakler empfohlenen Tipps zum Kauf von Anlageimmobilien, um die Rendite Ihrer Kapitalanlage zu erhöhen.


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