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Immobiliengutachter: Immobilienbewertung vom Experten: Wann lohnt es sich?

Immobilienbewertung durch Immobiliengutachter

Immobiliengutachter bieten Verbrauchern eine wertvolle Entscheidungsgrundlage, wenn sie ein Objekt kaufen oder verkaufen und einen angemessenen Preis bestimmen wollen. Außerdem sind die Wertgutachten, die sie erstellen, oftmals gesetzlich vorgeschrieben und werden bei Auseinandersetzungen vor Gericht gebraucht oder müssen dem Finanzamt vorgelegt werden. Doch was genau analysieren Gutachter für Immobilien, welche Vorteile bietet ihre Bewertung und wie teuer sind sie? – Die Antworten auf diese Fragen finden Sie in unserem Ratgeber-Artikel.

1. Einen Immobiliengutachter hinzuziehen

Verbraucher, die eine Immobilie kaufen oder verkaufen möchten, benötigen oftmals einen Gutachter, der für sie ein Wertgutachten erstellt. Doch welche Vorteile bringt Ihnen ein Immobiliengutachten?

  • Immobiliengutachter analysieren die individuellen Eigenschaften eines Verkaufsobjekts wie Größe, Ausstattung und Lage und bestimmen so dessen realen Marktwert. Daraus kann man einen Angebotspreis ableiten. Wer eine Immobilie verkaufen oder kaufen und eine objektive Bewertung des Objekts haben möchte, kann einen Experten hinzuziehen und mit der Erstellung eines Wertgutachtens beauftragen. So kann man einen fairen Preis angesichts der Lage und des Zustands der Immobilie bestimmen. Denn schließlich wollen Immobilienbesitzer durch überteuerte Preise keine Kunden verlieren. Und Kaufinteressenten wollen sicherstellen, dass sie für das Wunschobjekt einen angemessenen Preis bezahlen.
  • Immobiliengutachter bieten Käufern Einblick in die Bausubstanz eines Objekts. Immobilienkäufer wollen in der Regel möglichst genau wissen, in welchem Zustand sich eine Immobilie befindet. Doch als Laien können Sie das nicht unbedingt verlässlich erkennen. Wenn Sie sichergehen wollen, dass nach Einzug keine verdeckten Baumängel und unerwartete Kosten für Renovierung und Sanierung auf Sie warten, lohnt sich ein genauer Blick in das Immobiliengutachten. Denn Gutachter für Immobilien prüfen die Bausubstanz eines Objekts und können Baumängel und notwendige Baumaßnahmen benennen, die für hohe Zusatzkosten sorgen könnten. So können Käufer diese bereits vor Vertragsabschluss einkalkulieren und auch bei den Preisverhandlungen mit dem Verkäufer besser argumentieren.

2. Wann brauche ich einen Immobiliengutachter?

Nicht nur Immobilienkäufer und -Verkäufer brauchen ein Wertgutachten, um einen vernünftigen Preis zu ermitteln. Es gibt außerdem Situationen, in denen Wertgutachten sogar gesetzlich vorgeschrieben sind. Hier sind ein Paar Beispiele:

  • Gerichtliche Verhandlungen bei Scheidungsverfahren
  • Erbstreitigkeiten, die vor Gericht ausgetragen werden
  • Erbstreitigkeiten, die vor Gericht ausgetragen werden
  • Ermittlung des Betriebsvermögens
  • Dokumentation des Werts einer Immobilie gegenüber dem Finanzamt

3. Was genau analysieren Immobiliengutachter?

Um den Wert einer Immobilie zu ermitteln, analysieren Gutachter eine Reihe von Faktoren, welche diesen Wert beeinflussen. Zu diesen Faktoren gehören:

  • die Lage der Immobilie: Es ist von Bedeutung, ob die Lage des Objekts gefragt ist, ob es zentral liegt bzw. ob es eine gute Verkehrsanbindung gibt, ob in der Nähe genug Einkaufsmöglichkeiten, Freizeit- und Kulturangebote vorhanden sind.
  • der bauliche und der technische Zustand der Immobilie: Der Immobiliengutachter bewertet die Bausubstanz, die Elektroanlagen und die Wasserleitungen.
  • der energetische Zustand des Objekts: Der Gutachter achtet z. B. darauf, ob das Dach und die Außenwände gedämmt und die Fenster und die Außentüren isoliert sind.
  • der Erschließungsgrad der Immobilie: Der Immobiliengutachter überprüft, ob das Objekt gut an das Wassersystem und an das Telefonnetz angeschlossen ist.
  • Altlasten auf dem Grundstück: wenn solche im Grundbuch eingetragen sind, beeinflussen sie die Bewertung des Objekts negativ.
  • der Zustand der Außenanlage: Wenn Garagen, Carports oder Gartenanlagen vorhanden sind, beeinflussen sie die Bewertung der Immobilie positiv.
  • Nicht zuletzt spielt die aktuelle Marktlage eine wichtige Rolle bei der Wertermittlung einer Immobilie. Bei ihrer Bewertung berücksichtigen Gutachter für Immobilien auch die Verkaufsdaten vergleichbarer Objekte in ähnlicher Lage.

4. Was kostet ein Immobiliengutachter?

Immobiliengutachter können bei privaten Gutachten ihr Honorar mit ihren Kunden frei aushandeln. Deswegen ist es empfehlenswert, dass Verbraucher mehrere Angebote einholen und sich erst dann für einen Gutachter entscheiden. Die Höhe des Honorars hängt oftmals von dem Wert der zu bewertenden Immobilie und von dem erforderlichen Aufwand ab. Bei standardisierten Reihenhäusern oder Wohnungen z. B. sind die Gutachten wesentlich einfacher und schneller zu erstellen als bei sehr individuellen denkmalgeschützten Villen.

Die Kosten für Gutachten, die auch vor Gericht benutzt werden können, richten sich oft nach der Verordnung über die Honorare für Architekten und Ingenieure (HOAI) aus dem Jahr 2002. Diese Verordnung wurde im Jahr 2009 eigentlich abgelöst. Trotzdem wird sie immer noch angewandt, da sich die Empfehlungen zu der Bestimmung der Honorarhöhe als sehr praktisch erwiesen haben.

Wenn Verbraucher nicht unbedingt ein Vollgutachten brauchen, können sie auch ein Kurzgutachten erstellen lassen und dadurch Kosten sparen. Manchmal bietet es sich auch an, bestehende Gutachten ergänzen zu lassen. Außerdem können Kurzbewertungen, die man online bestellen kann, eine günstige und sinnvolle Alternative zum relativ teuren Immobiliengutachten sein.


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